Das Haus in Montevideo

Komödie von Curt Goetz

Über die Komödie Das Haus in Montevideo von Curt Goetz lacht das Publikum seit nunmehr 70 Jahren. Und das nicht ohne Grund. Wenn einem Moralapostel wie dem despotischen Professor Nägler seine vermeintlichen Tugenden über die Habgier und intellektuelle Haarspalterei verloren gehen, so ist das Stoff genug für eine beißende Gesellschaftskomödie, die auch heute nichts von ihrem Witz und ihrer Ironie verloren hat. Denn wie heißt es so schön: Wer mit dem Finger auf andere zeigt sollte nicht vergessen, dass dabei drei Finger seiner Hand auf ihn selbst gerichtet sind.

Der moralisch integre Professor lebt mit Frau und zwölf Kindern in bescheidenen Verhältnissen. Vor Jahren verstieß er hartherzig seine jüngere Schwester, die ein uneheliches Kind erwartete. In deren Testament wird nun seine Tochter Atlanta bedacht, allerdings mit Auflagen, die den sittenstrengen Vater in Gewissensnöte stürzen. Wird Traugott Nägler über seinen Schatten springen und die Erbschaft antreten – trotz seiner Tugenden, trotz der Moral?

Die Uraufführung dieses Stückes fand bereits 1945 unter dem Tites It´s a gift in New York statt. Die deutschsprachige Erstaufführung erfolgte 1946 in der Schweiz. In Deutschland war das Stück erstmals 1946 zu sehen.

Curt Goetz‘ Komödie über Moral, Versuchung und Belohnung der Tugend wurde in Ötigheim 2006 mit großem Erfolg auf der kleinen Bühne der Volksschauspiele aufgeführt. Nun steht das Stück erstmals auf Deutschlands größter Freilichtbühne! Regie führt Matthias Götz.

Tickets sind hier erhältlich. Bitte beachten Sie, dass auf Grund der geltenden Kontaktbeschränkungen pro Auftrag nur Tickets für Personen eines Haushalts gekauft werden dürfen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!