Direkt zum Inhalt wechseln

Bühnenführungen und offene Probe am Pfingstwochenende

Während des Pfingstturniers des Reitervereins Ötigheim am Pfingstwochenende werden
auch die Volksschauspiele Ötigheim ihre Tore öffnen: Am Sonntag, 19. Mai 2024 gibt es für
alle Interessierten die Möglichkeit einen Blick hinter die Kulissen von Deutschlands größter
Freilichtbühne zu werfen. Ab 10 Uhr werden jeweils zur vollen Stunde Bühnenführungen auf
dem weitläufigen Naturbühnengelände angeboten. Treffpunkt ist der Bühneneingang am
Tellplatzweg. Auch der VSÖ-Jugendbeirat ist an diesem Tag aktiv: Für alle kleinen Gäste
gibt es ein Kinderschminken. Am Pfingstmontag, 20. Mai 2024 sind Interessierte zur offenen
Probe eingeladen: Um 14.30 Uhr und um 15.30 Uhr gibt es die Möglichkeit, Regisseur
Stefan Haufe bei der Probenarbeit zu „Don Camillo und Peppone“ über die Schulter zu
schauen. Eine Anmeldung ist jeweils nicht erforderlich, das Angebot ist kostenfrei.

local_activity
Jetzt Tickets online kaufen
call
Rufen Sie uns an: 07222 968790
Schreiben Sie uns auf WhatsApp

Ein Blick zurück auf unser Programm 2001 Zauberflöte

2001 zeigen die Volksschauspiele mit Wolfgang Amadeus Mozarts Zauberflöte erstmals eine Opernproduktion. Tamino und Papageno sind mit den Sängern Jay Alexander (Tenor) und Marc Marshall (Bariton) bestens besetzt. Für die Musik sorgen das Philharmonia Ensemble und das Kammerorchester Ötigheim. Alle Veranstaltungen sind ausverkauft. Handlung Pamina, die Tochter der Königin der Nacht, ist von Sarastro, dem Führer eines geheimnis-vollen Priesterordens entführt worden. Der Prinz Tamino und der Vogelhändler Papageno machen sich auf den Weg zum Weisheitstempel, wo Pamina gefangen gehalten wird. Sarastro will Tamino dort einigen Prüfungen unterziehen, um ihm nach den Gesetzen des Priester-ordens Pamina zuzuführen. Doch die Königin der Nacht holt derweil zum Feldzug gegen ihren Erzfeind Sarastro aus…

pin_drop

Freilichtbühne Ötigheim

Besetzung

Musikalische Leitung Matthias Hammerschmitt, Inszenierung Manfred Straube, Regieassistenz Bernadette Kölmel, Corina Kühn, Inspektion Rudi Wild, Kostüme Helmi Henßler, Bühnenbild Fridolin Müller, Bühnentechnik, Pyrotechnik Herbert Kühn, Adrian Walz, Maske Karl-Heinz Kellermann, Sabine Bott, Karin Grün, Luzia Hettel-Rohrer, Nicole Schmeiser, Renate Schöner, Hatay Yalcin, Tonregie Wolfgang Höfele, Licht- und Tontechnik Rolf Glatt, Olaf Nold, Timo Rupp, Steffen Sachsenmaier, Werner Sparka, Daniel Hammer, Alexander Grünbacher, Solotanzpaar Emmanuelle Heyer, Matthias Christ, Choreografie Andrei Golescu, Abendspielleitung Gerhard Franz Brucker

PERSONEN

Sarastro Dimitry Ivashchenko, Tamino Jay Alexander, Sprecher Gerhard Franz Brucker, Erster Priester Werner Sachsenmaier, Zweiter Priester Horst Bauer, Gregory Outwater, Dritter Priester Rudi Wild, Königin der Nacht Sonja Gerlach, Pamina, ihre Tochter Annette Postel, Erste Dame Pamela Hamblin, Zweite Dame Gerda-Maria Eiselmair, Dritte Dame Regina Grönegress, Erster Knabe Tatiana Baumstark, Zweiter Knabe Irina Loskowa, Dritter Knabe Annette Kraus, Papagena Meike Siegelowa, Papageno Marc Marshall, Monostatos, ein Mohr Gregory Outwater, Horst Bauer, Erster geharnischter Mann Julius Best, Zweiter geharnischter Mann Josef Kühn, Erste Sklavin Sabine Speck, Zweite Sklavin Elisabeth Hug, Dritte Sklavin Tina Kalkbrenner

Chor der Volksschauspiele Ötigheim, Männergesangverein 1863 Ötigheim e.V., Einstudierung: Gerold Engelhart, Gesangverein Liederkranz Ötigheim, Einstudierung: Bernhard Riffel, Ensemble Philharmonia, Konzertmeister: Johannes Krampen, verstärkt durch Mitglieder des Kammerorchesters Ötigheim, Einstudierung: Alfons Rieger, Reiterinnen und Reiter, Inspektion: Claus Becker, Adolf Kohm

Pressestimmen

EIN BAUKRAN ALS SIGNAL DER MODERNE IM WEISHEITSTEMPEL

(…) Mit dieser ersten Opernproduktion wagen die Volksschauspiele einen mutigen Schritt. Hatte die Spielgemeinschaft sich bisslang auf die große Dramen beschränkt und allenfalls gelegentlich mal volkstümliche Operetten oder populäre Musicals auf ihre große Freilichtbühne gebracht, bricht mit Mozarts ‚Zauberflöte‘ tatsächlich so etwas wie ein neues Zeitalter an. Die Sorge der Veranstalter freilich, das Wagnis knne zu einem Desaster geraten, erwies sich als unberündet: Alle fünf Vorstellungen der laufenden Saison sind ausverkauft und die Kartennachfrage so lebhaft, dass die Ötigheimer darüber nachdenken, die Oper auch im kommenden Jahr wieder aufzunehmen.
Der besondere Reiz der Zauberflöte liegt in dem spannungsvollen Nebeneinander von märchenhaft-naivem Singspiel und mystischer Erhabenheit. Beide Elemente sind gerade mit der Ötigheimer Tradition eng verbunden, und so lag es denn nahe, mit diesem Werk den ersten Schritt in eine neue Zukunft zu wagen., Die Inszenierung von Manfred Straube spielt die volkstümlichen Momente der Oper breit und genüsslich aus. Dabei ist vorallem Marc Marshall als praller Papageno eine effektvolle Stütze… (…)

ZAUBERHAFTES WALDMÄRCHEN

(…) Auch die Wiederaufführung bei den Volksschauspielen zeigt unverminderte Musiziert- und Spielfreude. Lässt die Posse um Papageno, die Feindlichkeit zwischen Sarastro und der Königin der Nacht leidenschaftlich erneut aufflammen und alles in den erfolgreich bestandenen Prüfungen von Pamina und Tamino harmonisch enden.
Die sehr scharf eingestellten Lautsprecher ermöglichten es, das Geschehen auf der hell ausgeluchteten Bühne musikalisch bis ins letzte zu verfolgen. Regieeinfälle sorgen für Bewegung auf der Naturbühne. Die schlange, aus der die Königin der Nacht tritt, wirkt in ihrer Größe unheimlich. Die rasenden Pferde, bei der Flucht Taminas machen einen gekonnt wilden Eindruck. Papagenos Späe amüsieren, und Taminos Haltung entspricht der eines Edelmannes. Feinheiten in der Führung der Chöre und Massenszenen geben sich handlngserhellend. (…)

 

 

PAPAGENO SCHWÄRMT WIEDER ZUM KÜSSEN

(…) Wenn es dunkel wird, hat die Königin der Nacht ihren Auftritt. Gespannt wartete das Publikum auf die bekannte Passage, die der Sängerin alles abverlangt. SDonja Gerlach, im grünen Paillettenkleid, meisterte die Koluraturarie mit Bravour. Für große Auftritte sorgt die Treppe zum Tempel. Dort sang Prinz Tamino sein Intro, einfühlsam interpretiert, klar verständlich. Jay Alexander hat die passende Stimme für einen Helden, ganz zu schweigen vom Aussehen, das vor allem die drei Dienerinnen der Königin beeindruckte. Später sank an selber Stelle Pamina in den Lichtkegel. Mit reiner Stimme klagte die Tochter der Königin der Nacht  über ihr Schicksal. Annette Postel trifft den Ton einer Verfolgten, die sich aber durchaus zu rechtfertigen weiß. (…)