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Bühnenführungen und offene Probe am Pfingstwochenende

Während des Pfingstturniers des Reitervereins Ötigheim am Pfingstwochenende werden
auch die Volksschauspiele Ötigheim ihre Tore öffnen: Am Sonntag, 19. Mai 2024 gibt es für
alle Interessierten die Möglichkeit einen Blick hinter die Kulissen von Deutschlands größter
Freilichtbühne zu werfen. Ab 10 Uhr werden jeweils zur vollen Stunde Bühnenführungen auf
dem weitläufigen Naturbühnengelände angeboten. Treffpunkt ist der Bühneneingang am
Tellplatzweg. Auch der VSÖ-Jugendbeirat ist an diesem Tag aktiv: Für alle kleinen Gäste
gibt es ein Kinderschminken. Am Pfingstmontag, 20. Mai 2024 sind Interessierte zur offenen
Probe eingeladen: Um 14.30 Uhr und um 15.30 Uhr gibt es die Möglichkeit, Regisseur
Stefan Haufe bei der Probenarbeit zu „Don Camillo und Peppone“ über die Schulter zu
schauen. Eine Anmeldung ist jeweils nicht erforderlich, das Angebot ist kostenfrei.

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Ein Blick zurück auf unser Programm 1993 Die Seelenwanderung

Die Parabel Die Seelenwanderung von Karl Wittliger (Musik Winfried Zilling) steht 1992 und 1993 auf dem Spielplan der kleinen Bühne. Regie führt bei dem Stück um das Leben eines Mannes, der seine Seele verkauft, weil sie dem Erfolg im Wege steht, Gerhard F. Brucker. Er übernimmt auch die Rolle des Bum. In seinem Ensemble: Dr. Peter Selbach als Direktor, Fritz Müller als Leierkastenmann, Hannes Beckert als Axel, Hermann Schorpp als Hugo, Werner Essig als Maximilian, Ulrike Karius als Krankenschwester und Bernadette Kölmel als Blondi. In weiteren Rollen: Matthias Götz, Holger Peter, Nikolai Brucker, Urlich Kalkbrenner, Werner Bouché, Kurt Rastetter und Christian Schorpp. Handlung Axel und Bum, zwei Gelegenheitsarbeiter, schlagen sich mehr schlecht als recht durchs Leben. Im Scherz gibt Axel seinem Freund den Rat, doch seine Seele zu verpfänden, vielleicht, so meint er, trüge das zur Verbesserung der Lebenssituation bei. Die Veränderung Bums setzt augenblicklich ein: Aus einer Seele von Mensch wird ein hartgesottener Geschäftsmann. Die Freundschaft mit Axel leugnet er. Ein Herzinfarkt des überarbeiteten Bum bringt beide kurzzeitig wieder zusammen. Bum hätte gerne seine Seele wieder, aber nicht um sie einzuatmen, wie Bum es vorschlägt, sondern um sie als versicherung fürs Jenseits, in den Tresor zu legen. Auf dem Höhepunkt seiner Karriere stirbt Bum. Sofort nach seinem Tod steigt er, als Geist für alle unsichtbar, über seine Leiche und erlebt eine Art Fegefeuer. Er muss mit ansehen, wie er von der Nachwelt schnell vergessen wird und auch nicht von oben abgeholt wird. Bis im einfällt, dass er dafür seine Seele braucht. Wieder erscheint Axel und leistet Bum den letzten Freunschaftsdienst.