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Ein Blick zurück auf unser Programm 1987 Schinderhannes

Carl Zuckmayers Schinderhannes feiert im Juni 1986 Premiere bei den Volksschauspielen. Erste Pläne für dieses Vorhaben gehen bereits auf das Jahr 1973 zurück. Regisseur Horst Herrmann, der auch die Bearbeitung übernimmt, setzt auf die Vorteile der Ötigheimer Gegebenheiten. Große Volksauftritte, Reiterei, Tanz- und Chorstücke verwandeln den Schinderhannes in ein buntes Spektakel für jung und alt. Handlung Schinderhannes, mit richtigem Namen Johannes Bückler, wird am 25. Mai 1783 in Miehlen bei Nastätten geboren. Sein Vater ist Abdecker, ein Beruf, der auf der sozial niedrigsten Stufe steht. Bis er fünfzehn Jahre alt ist, lebt die Familie an verschiedenen Orten, dann verlässt Schinderhannes sein Elternhaus und beginnt eine Lehre als Scharfrichter. Ist sein Lehrherr zu Beginn vollständig zufrieden, beginnt Johannes Bückler später zu stehlen. Für den Diebstahl mehrerer Kalbfelle und einer Kuhhaut erhält er 25 Stockschläge, die öffentlich vollzogen werden. Die Strafe soll sein Leben verändern. Nach einer Karriere als Räuberhauptmann wird der gerade erst 20-jährige Schinderhannes 1803 hingerichtet. Mit ihm sterben 20 weitere Menschen auf der Guillotine.

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Freilichtbühne Ötigheim

Besetzung

Künstlerische Leitung Karlheinz Speckert, Inszenierung Horst Herrmann, Musik und musikalische Leitung Rudi Kühn, Regieassistenz Markus Wild, Regieteam Gerhard Franz Brucker, Paul Hug, Sepp Strubel, Kostüme Helmi Henssler, Bühnenbild Karl Kühn, Choreographie Anke Müller-Maier, Pyrotechnik Helmut Sonder, Masken Helmut Gierz, Helmut Grün, Karin Grün, Karl-Heinz Kellermann, Marianne Krebs, Ulrike Lehmann, Iris Müller, Inspektion Isolde Gerstner, Hannes Beckert, Werner Sachsenmaier, Peter Weingärtner, Markus Wild, Soldateninspektion Ulrich Kolt, Herbert Seidenspinner

PERSONEN

Schinderhannes, Johannes Bückler Sepp Strubel, Gerhard Franz Brucker, Benedum Gerhard Franz Brucker, Paul Hug, Benzel Fritz Müller, Roter Fink Martin Kühn, Iltis Jakob Uwe Großmann, Paul Hug, Seibert Ehrhard Göhringer, Zughetto Hannes Beckert, Petronellen-Michel Gerold Baumstark, Michael Kühn, Raab Gottfried Nold, Rotkopp Bruno Gallion, Bauer Sigmund Wild, Scheerer Rudi Wild, Stämmle Johann Kühn, Gerbermeister Werner Sachsenmaier, Reisender Werner Sparka, Kaufmann Paul Maier, Gutspächter Matthias Götz, Zoppi Kurt Tüg, Metzgerbursch Walter Kühn, Achatschleifer Paul Kölmel, (Peter Weingärtner), Steinbrecher Siegfried Rihm, Fuhrmann Hans Tüg, Schmied Schauwecker Josef Kühn, Gerold Baumstark, Lehrer Mosebach Werner Nold, Kaspar Bückler Lothar Spindel, Julchen Elisabeth Hug, Margret Petra Stolzer, Gottverdippelche Bernadette Kölmel, Erika Späth, Puddelkätchen Isabel Beckert, Korporal Mauschka Heinz-Peter Löffler, Leutnant Paul Maier, Stabsoffizier Sigmund Wild, Kaplan Peter Mauterer , Holzturmwirt Matthias Götz, Schließerin Erika Späth, Gendarm Adam Jörg Selbach, Gendarmen Werner Nold, Matthias Götz, Soldatenwerber Herbert Kühn, Colonel Sigmund Wild, Reicher Bürger Werner Sparka, Flugblattverkäufer Johann Kühn, Drehorgelmann Rudi Wild, Reichsgraf Paul Speck, Henkersknecht Werner Sachsenmaier, Ratsherr Josef Kuhn

Chor, Volk, Tänzerinnen und Tänzer, Räuber und Soldaten, Insrumentalensemble der Spielergemeinschaft der Volksschauspiele Ötigheim, Kammerorchester Ötigheim