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Bühnenführungen und offene Probe am Pfingstwochenende

Während des Pfingstturniers des Reitervereins Ötigheim am Pfingstwochenende werden
auch die Volksschauspiele Ötigheim ihre Tore öffnen: Am Sonntag, 19. Mai 2024 gibt es für
alle Interessierten die Möglichkeit einen Blick hinter die Kulissen von Deutschlands größter
Freilichtbühne zu werfen. Ab 10 Uhr werden jeweils zur vollen Stunde Bühnenführungen auf
dem weitläufigen Naturbühnengelände angeboten. Treffpunkt ist der Bühneneingang am
Tellplatzweg. Auch der VSÖ-Jugendbeirat ist an diesem Tag aktiv: Für alle kleinen Gäste
gibt es ein Kinderschminken. Am Pfingstmontag, 20. Mai 2024 sind Interessierte zur offenen
Probe eingeladen: Um 14.30 Uhr und um 15.30 Uhr gibt es die Möglichkeit, Regisseur
Stefan Haufe bei der Probenarbeit zu „Don Camillo und Peppone“ über die Schulter zu
schauen. Eine Anmeldung ist jeweils nicht erforderlich, das Angebot ist kostenfrei.

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Ein Blick zurück auf unser Programm 1948 Die Passion

Die fünfstündige Saiersche Passion wird 1948 uraufgeführt und steht gleich drei Jahre hintereinander erfolgreich auf dem Ötigheimer Spielplan. Die Hauptrolle besetzt Gründerpfarrer Josef Saier mit Kurt Müller-Graf. Müller-Graf später über die Besetzung: „Unter einem blühenden Kirschbaum las mir Pfarrer Saier Szenen aus seiner eben vollendeten ‚Passion‘ vor. Als er mich fragte, ob ich den Christus spielen wolle, da hätte ich ihm die Hände küssen mögen.“ Mit der Passion  unterstreicht Saier die Maxime „Die Bühne soll eine erweiterte Kanzel sein“. Saier selbst bezeichnet das Stück als Höhepunkt seines Ötigheimer Werks. Zu den Aufführungen der Passion kommen insgesamt unglaubliche 65.000 Zuschauer. Felix Baumbach fasst den Erolg folgendermassen zusammen: „An den meisten Sonntagen war der Zuschauerraum überfüllt. Aber die Menschen kommen oft von weit her und gehen dann nicht mehr weg, selbst wenn sie hören, dass keine Karten mehr vorhanden sind. Sie bestehen darauf, hineingelassen zu werden; man sucht weitere Plätze für sie, schließlich stehen sogar einige hundert Menschen auf dem Hügel, wo die Ölbergszene spielt.“