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Ein Blick zurück auf unser Programm 2006 Humor in der Musik

Von Wolfgang Amadeus Mozart weiß man, dass er immer wieder zu musikalischen Scherzen aufgelegt war und dabei auch gerne mal seine Gastgeber auf den Arm nahm. Dass aber auch so ernste Komponisten wie Beethoven und Brahms eine humoristische Ader hatten, ist weniger bekannt. Auf der kleinen bühne der Volksschauspiele kann man am Freitag (20 Uhr) gemeinsam mit Bariton Gerhard Franz Brucker und Matthias Hammerschmitt am Klavier auf die vergnügliche Surensuche gehen. Es ist faszinierend, was man zu Humor in der Musik alles findet, wenn man erst einmal in Materie eintaucht. Rund 30 Lieder hat Brucker ausgewählt, die sich vor allem den menschlichen Schwächen, gerade und auch in den zwischenmenschlichen Beziehungen, widmen. Da menschelt es also sehr, wenn Mozart in seiner Warnung an die Väter berichtet, dass Männer stets zu naschen suchen und deshalb immer nach Mädchen Ausschau halten, an denen sie naschen können. Väter, lasst’s euch Warnung sein: Sperrt die Zukkerplätzchen ein!. Beethoven hat die bekannten Tiroler Lieder vertont und auch da wird das Geplänkel zwischen den Geschlechtern humorvoll aufbereitet. Von Detlev von Liliencron stammt der Text des Liedes Die Musik kommt, das Oskar Strauss vor rund 100 Jahren, also zur Gründerzeit der Volksschauspiele, vertonte. Damals paradierten noch die Soldaten musizierend durch die Straßen mit Klingkling, bumbum und tschingdada, zieht im Triumph der Perserschah?, wie von Liliencron mit sanftem Spott beschreibt. Oder wer hätte gedacht, dass es von Brahms ein Lied in köl’schem Dialekt gibt, in dem er bettelt: Och Modder, ich will en Ding han?