Direkt zum Inhalt wechseln

Bühnenführungen und offene Probe am Pfingstwochenende

Während des Pfingstturniers des Reitervereins Ötigheim am Pfingstwochenende werden
auch die Volksschauspiele Ötigheim ihre Tore öffnen: Am Sonntag, 19. Mai 2024 gibt es für
alle Interessierten die Möglichkeit einen Blick hinter die Kulissen von Deutschlands größter
Freilichtbühne zu werfen. Ab 10 Uhr werden jeweils zur vollen Stunde Bühnenführungen auf
dem weitläufigen Naturbühnengelände angeboten. Treffpunkt ist der Bühneneingang am
Tellplatzweg. Auch der VSÖ-Jugendbeirat ist an diesem Tag aktiv: Für alle kleinen Gäste
gibt es ein Kinderschminken. Am Pfingstmontag, 20. Mai 2024 sind Interessierte zur offenen
Probe eingeladen: Um 14.30 Uhr und um 15.30 Uhr gibt es die Möglichkeit, Regisseur
Stefan Haufe bei der Probenarbeit zu „Don Camillo und Peppone“ über die Schulter zu
schauen. Eine Anmeldung ist jeweils nicht erforderlich, das Angebot ist kostenfrei.

local_activity
Jetzt Tickets online kaufen
call
Rufen Sie uns an: 07222 968790
Schreiben Sie uns auf WhatsApp

Ein Blick zurück auf unser Programm 2004 Frühlings Erwachen

Frank Wedekinds Frühlings Erwachen wird 2004 auf der kleinen bühne der Volksschauspiele gezeigt. Im Stück wird in episodischen Dialogen die Unsicherheit der Jugendlichen angesichts ihrer pubertären, für sie neuartigen Gefühle und Bedürfnisse zum Ausdruck gebracht.  Regie führt Heidrun Müller-Graf. Die Wendla wird von Anna Hug gespielt, die beiden Gymnasiasten Melchior und Moritz werden von Alexander Grünbacher und Fabian Höfele gespielt. Handlung Wendla verlangt von ihrer Mutter, aufgeklärt zu werden. Frau Bergmann weicht jedoch aus und verweigert sich den Fragen ihrer Tochter. Auch die beiden Gymnasiasten Melchior und Moritz wollen endlich mehr über Sexualität erfahren. Melchior, von einer Mutter mit liberaleren Ansichten erzogen, hält seine Kenntnisse für Moritz auf dem Papier fest und übergibt ihm die Schrift ‚Der Beischlaf‘. Den Freund verunsichert die theoretische Lektion in Sexualität; er gibt sich immer mehr seinen Träumen hin, so daß sich seine Leistungen und der Schule verschlechtern und er nicht versetzt wird. Schließlich hält er dem moralischen Druck der Erwachsenen nicht mehr stand und erschießt sich. Als Folge eines Rendezvous mit Melchior ist Wendla schwanger. Die Mutter redet ihrer ahnungslosen Tochter ein, sie leide unter Bleichsucht. Der Abtreibungsversuch einer Kurpfuscherin mißlingt, Wendla stirbt. Melchior wird als Verfasser der auf dem Gymnasium kursierenden Schrift entlarvt und fliegt von der Schule. Man steckt ihn in eine Besserungsanstalt. Heimlich schleicht er sich davon und sucht die Gräber von Moritz und Wendla auf. In einer Vision sieht er den toten Freund, der ihn – den Kopf unter dem Arm – dazu bewegen will, ebenfalls Schluß zu machen. Als Personifikation des Lebens kommt ein vermummter Herr dazu, dem Melchior sich anvertraut und der ihn mit sich in die Erwachsenenwelt nimmt.