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Bühnenführungen und offene Probe am Pfingstwochenende

Während des Pfingstturniers des Reitervereins Ötigheim am Pfingstwochenende werden
auch die Volksschauspiele Ötigheim ihre Tore öffnen: Am Sonntag, 19. Mai 2024 gibt es für
alle Interessierten die Möglichkeit einen Blick hinter die Kulissen von Deutschlands größter
Freilichtbühne zu werfen. Ab 10 Uhr werden jeweils zur vollen Stunde Bühnenführungen auf
dem weitläufigen Naturbühnengelände angeboten. Treffpunkt ist der Bühneneingang am
Tellplatzweg. Auch der VSÖ-Jugendbeirat ist an diesem Tag aktiv: Für alle kleinen Gäste
gibt es ein Kinderschminken. Am Pfingstmontag, 20. Mai 2024 sind Interessierte zur offenen
Probe eingeladen: Um 14.30 Uhr und um 15.30 Uhr gibt es die Möglichkeit, Regisseur
Stefan Haufe bei der Probenarbeit zu „Don Camillo und Peppone“ über die Schulter zu
schauen. Eine Anmeldung ist jeweils nicht erforderlich, das Angebot ist kostenfrei.

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Ein Blick zurück auf unser Programm 1937 Die Jungfrau von Orléans

Mit der Jungfrau von Orléans, die im Jahre 1937 zum ersten Mal auf dem Spielplan der Volksschauspiele zu finden ist, erlebten die Volksschauspiele erneut einen ganz großen Erfolg. Hauptdarstellerin war Lore Petersen. Gespielt wird jeden Sonntag von Juni bis September. Handlung  Frankreich, 1430. In Paris regiert ein Engländer als König. Karl, der Dauphin, steht von seiner Mutter, Königin Isabeau, verlassen da und will auf den französischen Thron verzichten. Da erreicht ihn die Nachricht, eine behelmte Jungfrau habe in einer Schlacht bei Orléans das französische Heer, ohne einen Mann zu verlieren, erfolgreich gegen die Engländer geführt. Johanna erscheint am Hofe Karls und erzählt von ihrer Berufung: die Heilige Mutter Gottes sei ihr erschienen und habe ihr befohlen, Frankreich von den Engländern zu befreien. Erneut triumphieren sie und das Heer über die Engländer; Karls Stern steigt wieder. Johannas Siege jedoch hängen von ihrer Jungfräulichkeit ab. In der Schlacht trifft sie im Zweikampf auf den englischen Feldherrn Lionel. Sie kann ihn nicht töten – sie liebt ihn. Da sie damit ihr Gelübde gebrochen hat verliert sie ihre Kraft, wird verlassen, verbannt und als Hexe gefangengenommen. Ein weiteres Mal steht sie Lionel gegenüber, doch jetzt widersteht sie der Verlockung und sagt sich von ihm los. Im Kerker hört sie, dass die Sache für die Franzosen fast verloren ist. Sie fleht zu Gott, die Ketten fallen. Sie stürmt in die alles entscheidende Schlacht, siegt und stirbt.