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Bühnenführungen und offene Probe am Pfingstwochenende

Während des Pfingstturniers des Reitervereins Ötigheim am Pfingstwochenende werden
auch die Volksschauspiele Ötigheim ihre Tore öffnen: Am Sonntag, 19. Mai 2024 gibt es für
alle Interessierten die Möglichkeit einen Blick hinter die Kulissen von Deutschlands größter
Freilichtbühne zu werfen. Ab 10 Uhr werden jeweils zur vollen Stunde Bühnenführungen auf
dem weitläufigen Naturbühnengelände angeboten. Treffpunkt ist der Bühneneingang am
Tellplatzweg. Auch der VSÖ-Jugendbeirat ist an diesem Tag aktiv: Für alle kleinen Gäste
gibt es ein Kinderschminken. Am Pfingstmontag, 20. Mai 2024 sind Interessierte zur offenen
Probe eingeladen: Um 14.30 Uhr und um 15.30 Uhr gibt es die Möglichkeit, Regisseur
Stefan Haufe bei der Probenarbeit zu „Don Camillo und Peppone“ über die Schulter zu
schauen. Eine Anmeldung ist jeweils nicht erforderlich, das Angebot ist kostenfrei.

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Ein Blick zurück auf unser Programm 1972 Die Jungfrau von Orléans

Friedrich Schillers Jungfrau von Orleans begeistert 1972 unter der Regie von Kurt Müller-Graf einmal mehr die Massen in Ötigheim. Rund 50.000 Zuschauer sehen das Stück. 300 Personen wirken auf der Bühne mit. Die Spielleitung übernimmt Willi Panter, das Bünenbild gestaltet Karl Kühn. In der Hauptrolle sind Sibylle Armbruster und Ingeborg Storck zu sehen. Handlung Frankreich steht kurz vor der Einnahme durch die Engländer, Paris ist erobert, die Lage aussichtslos. Der schöngeistige Dauphin von Frankreich, Karl VII., aber will lieber auf den thorn verzichten, als in den Krieg zu ziehen. Da fühlt sich ein BAuernmädchen durch eine göttliche Erscheinung vernalsst, Frankreich zu retten. Johanna kann die zunächst aussichtslose Schlacht vor Orleans zugunsten der Franzosen entscheiden. Fortan reißt sie die französische Streitmacht in vernichtenden Begeisterungsstürmen mit sich. Generäle halten um ihre Hand an, doch Johanna weißt alle zurück, da sie ihrem Gelübde entsprechnd glaubt, nur als reine Jungfrau siegreich sein zu können. Bei einem Zweikämpf mit dem englischen Feldherren Lionel verliebt sie sich aber doch. Gleichzeitig spürt sie, dass sie ihr Gelübde bricht, wenn sie ihren Gefühlen nachgibt. Bei den Krönungsfeierlichkeiten wird sie von ihrem eigenen Vater beschuldigt mit dem Teufel im Bunde zu stehen. Unfähig sich zu verteidigen gerät sie in Gefangenschaft der abtrünnigen Königinmutter, wo sie während einer Aussprachemit Lionel ihre Fassung wieder gewinnt. Johanne belauscht ein Gespräch über die geplante Gefangenschaft Karls VII. Ihr gelingt die Flucht. Die erfolgreiche siegreiche Schlacht bezahlt sie mir ihrem Leben.