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Bühnenführungen und offene Probe am Pfingstwochenende

Während des Pfingstturniers des Reitervereins Ötigheim am Pfingstwochenende werden
auch die Volksschauspiele Ötigheim ihre Tore öffnen: Am Sonntag, 19. Mai 2024 gibt es für
alle Interessierten die Möglichkeit einen Blick hinter die Kulissen von Deutschlands größter
Freilichtbühne zu werfen. Ab 10 Uhr werden jeweils zur vollen Stunde Bühnenführungen auf
dem weitläufigen Naturbühnengelände angeboten. Treffpunkt ist der Bühneneingang am
Tellplatzweg. Auch der VSÖ-Jugendbeirat ist an diesem Tag aktiv: Für alle kleinen Gäste
gibt es ein Kinderschminken. Am Pfingstmontag, 20. Mai 2024 sind Interessierte zur offenen
Probe eingeladen: Um 14.30 Uhr und um 15.30 Uhr gibt es die Möglichkeit, Regisseur
Stefan Haufe bei der Probenarbeit zu „Don Camillo und Peppone“ über die Schulter zu
schauen. Eine Anmeldung ist jeweils nicht erforderlich, das Angebot ist kostenfrei.

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Ein Blick zurück auf unser Programm 1981 Der zerbrochene Krug

Der Auftakt zu den Jubiläumsveranstaltungen des Jahres 1981 macht die Premiere von Heinrich von Kleists Lustspiel Der zerbrochene Krug in einer Inszenierung von Peter Selbach. Die Handlung spielt in einem niederländischen Dorf bei Utrecht. Auf der Bühne zu sehen: Herbert Broeren als Gerichtsrat Walter, Jörg Selbach als Dorfrichter Adam, Siegfried Kühn als Schreiber Licht, Gerlinde Stupfel als Marthe Rull, Elisabeth Hug als ihre Tochter Eve und Gottfried Nold als Bauer Veit Tümpel. In weiteren Rollen spielen Rita Stolzer, Lissi Hatz-Tüg, Bernadette Kölmel, Holger Speck und Andreas Kuhn. Handlung Die dubiosen Machenschaften eines Dorfrichters, eine Verlobung, die zu platzen droht, und eine Gerichtsverhandlung, in der von Rechtsprechung keine Rede mehr sein kann. Stein des Anstoßes ist in Kleists Lustspiel ein unerlaubter Besucher, der sich nächtens in Eves Kammer geschlichen hat und bei seiner Flucht einen Krug vom Fenstersims stieß. In Scherben ging dabei nicht nur das Tonwerk, sondern auch die Verlobung zwischen Eve und Nachbarssohn Ruprecht: Der nämlich bestreitet die Tat ebenso beharrlich wie Eve schweigt. Die Sache muss also vor Gericht geklärt werden. Richter Adam, der mit einem strengen Urteilsspruch den Sünder bloßstellen und damit Klatsch und Tratsch im Dorf unterbinden könnte, plagen an jenem frühen Wintermorgen aber ganz andere Sorgen: Überraschend hat sich Gerichtsrat Walter zur Revision angekündigt, und noch sind weder Akten noch Gerichtsstube und schon gar nicht Adam selbst in vorzeigbaren Zustand. Die Gerichtigkeit nimmt ihren Lauf…