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Ein Blick zurück auf unser Programm 1993 Das Käthchen von Heilbronn

Regisseur Peter Lüdi ist für Heinrich von Kleists Ritterschauspiel Das Käthchen von Heilbronn verantwortlich, das 1994 erstmals in Ötigheim aufgeführt wird. Die Premiere findet am 31. Juli vor ausverkauftem Hause statt. Handlung Dass seine Tochter den Grafen Wetter vom Strahl in rätselhafter Ergebenheit auf Schritt und Tritt verfolgt, kann für den Heilbronner Waffenschmied Theobald Friedeborn nicht mit rechten Dingen zugehen. Wirklich besorgt ist er, als Käthchen davonläuft. Er beschuldigt den Grafen, dass er sie mit Zauberei an sich gefesselt habe. Glaubhaft versichert vom Strahl jedoch, nichts zu ihrem Zustand beigetragen zu haben. Dann jedoch funkt Kunigunde von Thurneck, die Ansprüche auf Wetters Gebiete in Staufen erhebt, in die aufkeimenden Gefühle des Grafen. Sie will nicht nur die Gebiete, sie will auch den Mann. Wetter durchschaut ihr Spiel nicht und lässt sich auf Kunigunde ein. Das Mädchen aus Heibronn, das ihm immer noch folgt, wird ihm nun wirklich lästig. Käthchen lässt sich jedoch nicht abschütteln, sie glaubt ungebrochen an die nächtliche Vision, die ihr den Grafen zum Mann versprochen hatte. Bevor sich diese himmlische Vision jedoch erfüllt, muss sie eine Feuerprobe bestehen…

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Freilichtbühne Ötigheim

Besetzung

Inszenierung Peter Lüdi, Kostüme Helmi Henssler, Musik Arvo Pärt, Bühnen- und Pyrotechnik Herbert Kühn, Fechten Christian Ewald, Marke Karl-Heinz Kellermann, Karin Grün, Helmut Grün

PERSONEN

Der Kaiser Peter Selbach, Friedrich Wetter, Graf vom Strahl Martin Kühn, Gräfin Helena, seine Mutter Bertl Kühn, Eleonore, ihre Nichte Ulrike Karius, Ritter Flammberg, des Grafen Vasall Erhard Göhringer, Gottschalk, sein Knecht Hannes Beckert, Brigitte, Haushälterin im gräflichen Schloss Rita Stolzer, Kunigunde von Thurneck Manuela Romberg, Rosalie, ihre Kammerzofe Lissi Hatz, Sibylle, deren Stiefmutter Trudel Göhringer, Theobald Friedeborn, Waffenschmied aus Heilbronn Sigmund Wild, Käthchen, seine Tochter Chantal le Moign, Gottfried Friedeborn, ihr Bräutigam Roman Gallion, Maximilian, Burggraf von Freiburg Gerold Baumstark, Georg von Waldstätten, sein Freund Paul Maier, Der Rheingraf vom Stein, Verlobter Kunigundes Matthias Götz, Friedrich von Herrnstadt, sein Freund Walter Kühn, Eginhardt von der Wart, sein Freund Markus Wild, Graf Otto von der Flühe, Vorsitzender des heimlichen Gerichts Horst Herrmann, 1. Richter Heinz-Peter Löffler, 2. Richter Herbert Kölmel, 3. Richter Lothar Spindel, 4. Richter Rudi Wild, 5. Richter Anton Kohm, 6. Richter Hans Tüg, Kunigundens alte Tanten Rita Kühn, Erika Späth