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Ein Blick zurück auf unser Programm 2001 Ali Baba und die 40 Räuber

120 Akteure stehen bei Ali Baba und die 40 Räuber auf der Freilichtbühne. Regisseur Herbert Broeren überarbeitete die Geschichte aus 1001 Nacht kindgerecht, strich die brutalen Szenen der Originalfassung und stellte das heitere Treiben der Räuber in den Vordergrund. Handlung Im Morgenland lebt Ali Baba. Beim Holz sammeln entdeckt er eines Tages die berüchtigten 40 Räuber. Er wird Zeuge, wie sie ihre Beute in einer geheimen Höhle verstecken und hört den Zauberspruch, mit dem sich der Eingang zur Höhle öffnen lässt. Ali Baba gelingt es, in die Schatzkammer einzudringen und etwas von den Reichtümern mitzunehmen. Doch die Räuber bemerken dies und verfolgen ihn. Nur mit Hilfe der Sklavin Fatima kommt er mit dem Leben davon und die Räuber landen schließlich im Verlies des Kalifen.

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Freilichtbühne Ötigheim

Besetzung

Inszenierung und Spielleitung Herbert Broeren, Assistenz Gabi Karius, Musik Matthias Hammerschmitt, Bühnenbild Fridolin Müller, Herbert Kühn, Kostüme Helmi Henssler, Maske Karl-Heinz Kellermann, Sabine Bott, Karin Grün, Hatay Yalzin, Ulrike Lehmann-Ort, Hettel Rohrer, Nicol Schmeiser, Tonregie Wolfgang Höfele, Ton- und Lichttechnik Lothar Höfele, Rolf Glatt, Olaf Nold, Timo Rupp, Steffen Sachsenmaier, Werner Sparka

PERSONEN

Kalif Omar Achmed Rudi Wild, Großwesir Hodscha Hadschi Hudschi Hadschi Roman Gallion, Der Schatzkammerwächter Gerold Baumstark, Ali Baba Michael Enderle, Fatima, seine Frau Tanja Paha, Kasim, Alis Bruder Günter Vogt, Suleika, Kasims Frau Ulrike Kühn, Mardschana, Sklavin Tina Kalkbrenner, Räuberhauptmann Tabur La Rasa Matthias Götz, Räuber Hakim Werner Sparka, Räuber Ibrahim Stefan Vogt, Räuber Hassan Alexander Grünbacher, Der Schlangenbeschwörer Herbert Kölmel, Der Seifenhändler Johann Kühn, Der Früchtehändler Uwe Bäuerle, Der Gewürzhändler Rudolf Haas, Der Tuchhändler Gottfried Nold, Der Maler Günter Vogt, Der Würfelspieler Rudolf Haas

40 Räuber, Die Tanzgruppen der Volksschauspiele Ötigheim, Bürgerinnen und Bürger: Frauen, Männer und Kinder der Spielergemeinschaft der Volksschauspiele Ötigheim

Pressestimmen

1001 NACHT AUF DEUTSCHLANDS GRÖSSTER FREILICHTBÜHNE

(…) Naturgemäß ist Ali Baba der Held des Tages, der im Wald die Räuberhöhle entdeckt und per Zufall die Zauberformel ‚ ‚Sesam öffne dich‘  erfährt, die nur später seinem Bruder Kasim zum Verhängnis wird, da er im entscheidenden Augenblick sich nicht mehr an sie erinnern kann. Von hier bis zur Bergung des Toten, den raffiniert vorgehenden Räubern, die verkleidet ihr Hab und Gut suchen sowie der sie austricksenden Sklavin ergeben sich für das orientalische Märchen reizende Bildfolgen. Eigentlich von Anfang an, wenn das Volk auftritt, die Händler wie im Basar herumstromern und der Schlangenbeschwörer sein züngelndes Reptil aus dem Korb flötet. Auch die aus der hohlen Gasse stelzenden Räuber mit ihrer zündenden Musik gehören dazu.
Matthias Hammerschmitt schrieb diese Musik mit stimmungsvollen Akzenten. Hübsche Tänze mit Turban, Tüchern, Krügen und auf Vogel-Strauß-Attrappe schuf Andrei Golescu. Prächtige stilvolle Kostüme entwarf Helmi Henssler. (…)

EINFACH MÄRCHENHAFT UND OHNE FALSCHES HELDENTUM

(…) Herbert Broeren hat die phantastische Geschichte aus Tausendundeinenacht für die Freilichtbühne neu erzählt und mit viel Freude zum Detail inszeniert. Auf das blutrünstige Gemetzel der literarischen Vorlage verzichtet er. Stattdessen setzt er auf eine märchenhaft orientalische Stimmung. Schon die erste Marktszene führt ins ferne Morgenland: ein Schlangenbeschwörer (Herbert Kölmel) lässt seine Kobra tanzen, Seifen, Gewürze und Tücher werden angeboten, auf der großen Bühne herrscht reges Treiben in den farbenfrohen, authentischen Kostümen. (Helmi Henssler) (…)