Badische Neueste Nachrichten, 6. Juni 2018

Neue Beschallung steht vor Premiere

Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst will die Volksschauspiele Ötigheim (VSÖ) mit einem Zuschuss in Höhe von 164 000 Euro für die Anschaffung einer neuen Beschallungsanlage unterstützen. Dies teilen Thomas Hentschel, Landtagsabgeordneter der Grünen, und Ötigheims Bürgermeister Frank Kiefer mit.
Die Gemeinde Ötigheim könne die Kosten von 280 000 Euro für die neue Beschallungsanlage auf dem Tellplatz keineswegs alleine aufbringen, so Hentschel. Um den bestehenden Anspruch an Attraktivität und Qualität der Volksschauspiele aufrecht zu erhalten, sei die Erneuerung der Beschallungsanlage zwingend erforderlich. Eine einwandfrei funktionierende Tontechnik diene dem Fortbestand der VSÖ. Auch das Ministerium schätze das Projekt als besonders förderwürdig ein, da es einen Beitrag zum Erhalt der Vielfalt der Festspiellandschaft in Baden-Württemberg leiste.
Wegen der Dringlichkeit der Lage führten Bürgermeister Kiefer, der Vorstand der VSÖ, Max Tüg, sowie Hentschel Ende Februar ein Gespräch mit Wissenschaftsministerin Theresia Bauer und Kunststaatssekretärin Petra Olschowski in Stuttgart. Im Mai war die neue Anlage dann eingebaut worden. Der Vorsitzende der Volksschauspiele, Erich Penka, verspricht sich eine Qualitätssteigerung. Und diese ist wohl eingetreten: Die Qualität ist die beste, die ich seit 20 Jahren in Ötigheim erlebt habe, sagt Regisseur Manfred Straube. Endlich sei es möglich, auch die Chöre, die bei den Volksschauspielen auftreten zu verstärken. Von einem wahnsinnigen Qualitätszuwachs berichtet der musikalische Leiter Ulrich Wagner.

zurück zum Pressespiegel