Badische Neueste Nachrichten, 9. Juni 2018

Klassiker mit neuem Sound

Voller Vorfreunde starten die Volksschauspiele Ötigheim in ihren 112. Theatersommer. Ab dem 16. Juni sind auf Deutschlands größter Freilichtbühne unter anderem Der Vogelhändler als große Neuproduktion, die Wiederaufnahme von Der Name der Rose, das Kinder- und Familienstück Dschungelbuch, zwei festliche Konzerte sowie zahlreiche Gastspiele zu erleben.
Mit dem Kartenvorverkauf zeigen sich die Verantwortlichen sehr zufrieden. Dass wir bereits vor Beginn der Spielzeit mehr als 73 000 Karten verkauft haben, ist ein tolles Zeichen, berichtet Geschäftsstellenleiter Marc Moll und fügt hinzu, dass es für alle Shows noch ausreichend Plätze gibt. Dabei kommt den Besuchern in diesem Jahr eine Neuinvestition der Volksschauspiele zugute. Denn für über 250 000 Euro wurde die komplette Verstärkeranlage auf der Freilichtbühne erneuert. Das sei unter anderem für die anspruchsvollen Musikproduktionen gut, betont Manfred Straube. Nach mehrjähriger Pause kehrt der erfahrene Regisseur zurück nach Ötigheim und inszeniert hier das erste Mal Carl Zellers Meisterwerk Der Vogelhändler.
Das Stück ist am 16. Juni zum ersten und danach zwölf weitere Male in Ötigheim zu sehen. Eine furiose Kriminalgeschichte erwartet die Zuschauer ab dem 3. August: In Der Name der Rose löst Mönch William von Baskerville fünf Mordfälle in einer Benediktinerabtei. Das Schauspiel nach Umberto Eco wird nach dem großen Erfolg 2013 erneut in einer Inszenierung von Rebekka Stanzel zu sehen sein. Mit dem Musical Dschungelbuch bringen die Volksschauspiele für alle jungen Freilichtspielfans und Familien eine Inszenierung von Fritz Müller auf die Bühne. Ergänzt wird der Theatersommer durch die traditionellen festlichen Konzerte am 20. und 21. Juli sowie die Gastspiele von ORSO (7. August), Die große Schlager-Hitparade (8. August) und drei Auftritten von Marshall & Alexander (21. bis 23. August). Neu in diesem Jahr ist eine Kooperation der Volksschauspiele mit dem Karlsruher Verkehrs Verbund (KVV). Die Eintrittskarten gelten am jeweiligen Aufführungstag auch als Fahrkarte im gesamten KVV-Gebiet. sb

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