Badische Neueste Nachrichten, 14. November 2016

Ehrungsreigen hat Tradition

Die Ehrungen langjähriger und verdienter Mitglieder standen am Samstag im Mittelpunkt des traditionellen Kameradschaftsabends der Volksschauspiele Ötigheim (VSÖ) in der vollbesetzten Ötigheimer Mehrzweckhalle. Nach der musikalischen Begrüßung durch das Duo Two for you alias Tobias Kleinhans und Sven Engel stimmte Pfarrer Erich Penka, erster Vorsitzender des Volksschauspielvereins, auf den Generationenwechsel bei den Volksschauspielen ein. Für diesen steht zuvorderst der neue geschäftsführende Vorstand Maximilian Tüg. Der 29-Jährige trat am 1. November die Nachfolge von Werner Sachsenmaier an (die BNN berichteten). Er wolle sich den Aufgaben des Generationenwechsels stellen, damit die VSÖ auch künftig ihre besondere Rolle spielen können, ohne die Tradition Josef Saiers aus den Augen zu verlieren, sagte Tüg. Seit 1989 steht er auf der Bühne, seit 2002 ist er in der Vereinsverwaltung tätig. Die VSÖ müssen sich um den Nachwuchs keine Sorgen machen, nicht in der Verwaltung – und auf der Bühne sowieso nicht, betonte Tüg, der sich bereits als Sachsenmaiers Assistent auf seine neue Rolle vorbereiten konnte. Dann nahm der Ehrungsreigen seinen Lauf – aufgelockert von Jungem Chor, Ballett und Solisten durch temperamentvolle Kiss me, Kate-Einlagen.
Für zehnjährige VSÖ-Mitgliedschaft geehrt wurden: Alessio Battaglia, Kerstin Eckart, Edmond Féraud, Elke Féraud, Christine Gallus, Oliver Helwig, Heide Janke, Talia Kelterer, Michelle Kölmel, Johanna Kühn, Renate Maier-Lang, Leah Pazelt, Jörg Peyn, Ann-Kathrin Richter, Miriam Richter, Sabine Rothweiler, Hannelore Schalk, Janosch Schöllhorn, Melanie Thilenius, Christine Thilenius-Walther, Herta Vogel, Jennifer Walther, Claudia Wild-Schauber und Ullrich Wojciechowski. Seit 25 Jahren Mitglied sind: Laura Becker, Elisabeth Braun, Reinhard Danner, Jessica Engel, Nicole Fiedler, Andreas Gailfuß, Edith Glatt, Vanessa Glatt, Stefan Hamhaber, Daniel Hammer, Marcus Hammer, Ursula Harten, Beatrix Jonas, Lydia Klein, Johannes Kohm, Manfred Kolbe, Andre Kühn, Elise Kühn, Julia-Stephanie Kühn, Rudi Kühn (Steinmauern), Simon Kühn, Rebecca Kuhn, Stephanie Kuhn, Jessica Lup, Gisela Mellenthin, Sabrina Merkel, Jan Paasch, Stefan Poppe, Michael Rapp, Monika Rapp, Uwe Rieger, Claudia Scholze, Christian Schorpp, Hiltrud Sörensen, Kerstin Steibl, Gabi Weingärtner, Hanna Weingärtner, Karin Weingärtner, Sarah Weingärtner, August Wieland, Hildegard Wieland, Martin Wieland, Verena Wieland, Hannelore Zonca.
Für 40 Jahre Aktivität ausgezeichnet wurden: Beate Behringer, Uwe Fettig, Susanne Hellgoth, Manuela Kühn, Helmut Methner und Tanja Wunsch.
Seit 50 Jahren mit von der Partie sind: Andreas Kuhn, Martin Kühn und Michaela Kessler. Für 60 Jahre Mitgliedschaft geehrt wurden: Claus Becker, Reinhard Kölmel und Kurt Kühn, für 70 Jahre: Erhard Göhringer, Helmut Karius und Eduard Kühn, für 80 Jahre: Leonie Nold und für 85 Jahre: Elsa Kalkbrenner, Johanna Kalkbrenner und Gottfried Nold.
Besondere Ehrungen der Gemeinde für 40 Jahre aktive Mitwirkung erfuhren: Andreas Kuhn, Helmut Methner und Elke Nold. Besondere Ehrungen seitens der Gemeinde, der Josef-Saier-Stiftung (JSS), des Bundes Deutscher Amateurtheater (BDAT) und des Verbandes Deutscher Freilichtbühnen (VDF) für 50, 70, 80 und 85 Jahre Aktivität wurden Isolde Beckert und Michaela Kessler (50 Jahre aktiv), Erhard Göhringer (70 Jahre aktiv), Leonie Nold (80 Jahre aktiv) und Gottfried Nold (85 Jahre aktiv) zuteil.
Mit der Josef-Saier-Medaille ausgezeichnet wurden: Herbert Kölmel, Erhard Göhringer und, in Abwesenheit, auch Karl-Wolfgang Jägel (seit 20 Jahren JSS-Mitglied). Die Medaille in Gold erhielt bereits bei seiner Verabschiedung der frühere geschäftsführende Vorstand Werner Sachsenmaier. (Ralf Joachim Kraft)

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