Badisches Tagblatt, 11. Januar 2014

Bühnenreifes Richtfest

Typisch Volksschauspiele Ötigheim: Selbst das Richtfest für das neue Mehrzweckgebäude hinter den Kulissen der Freilichtbühne entbehrte nicht einer gewissen Theatralik. Denn pünktlich zum Festbeginn hob sich der dichte Wolkenvorhang, so dass die Ötigheimer und ihre Gäste nach Richtspruch und Grußworten bei schönstem Sonnenschein auf den ersehnten Neubau anstoßen konnten.

Pfarrer Erich Penka und Bürgermeister Frank Kiefer (beide sind zugleich Vorsitzende des Volksschauspielvereins) wiesen unisono darauf hin, dass für die rund 1400 Mitglieder der Volksschauspiele mit dem Bau des neuen Mehrzweckhauses eine jahrzehntelange Zeit des Wartens nun zu Ende geht. Zwar hatten vor allem die altgedienten Bühnenrecken beim Abriss der alten Kantine im Herbst feuchte Augen. Immerhin handelte es sich um das letzte Gebäude auf dem Gelände, das noch aus den Gründertagen Pfarrer Josef Saiers stammte. Aber: Die beiden Redner ließen auch keinen Zweifel daran, dass die Zeit für den Neubau nun einfach reif war. Überreif sogar, denn dass die Chorsänger sich seit Jahren bei Regen, Wind oder Sonnenglut auf dem Sandplatz hinter der Bühne einsingen mussten, sei eigentlich schon lange kein tragbarer Zustand mehr gewesen.

Nicht nur der Chor soll davon profitieren, wenn alles glattgeht und im Mai das neue Gebäude seiner Bestimmung übergeben wird. Unter dem Dach kann sich die ganze Darstellerschar in den letzten Minuten vor dem Auftritt oder in der Pause sammeln. An eine Probenbühne ist ebenfalls gedacht, die in der Wintersaison von der Kleinen Bühne als zweite Spielstätte genutzt werden kann, wie Pfarrer Penka berichtete. Und auch so manches Fest wird wohl in dem neuen Gebäude, wie schon in der alten Kantine, gefeiert.

Bürgermeister Kiefer ging auch auf die finanzielle Seite des Neubaus ein: Die veranschlagten Gesamtkosten von 1,6 Millionen Euro versucht man einzuhalten, „was nicht immer ganz leicht ist“. Den Löwenanteil davon schultern die Volksschauspiele selbst. Unterstützt werden sie dabei von der Gemeinde Ötigheim mit 150000 Euro, vom Landkreis mit 120000 Euro, vom Land mit 62500 Euro und von der Josef-Saier-Stiftung mit 50000 Euro. Deren Vorsitzender, Landrat Jürgen Bäuerle, sagte: „Was hier in vier Monaten entstanden ist, lässt sich wirklich sehen.“ Er will die Daumen drücken, dass wie geplant im Mai pünktlich zum Beginn der Proben für die Sommersaison alles fertig ist. Auch für den Kreistag sei gleich klar gewesen, dass man das Bauprojekt vonseiten des Landkreises fördern wolle; schließlich seien die Volksschauspiele Ötigheim ein Werbeträger, der weit über den Landkreis hinausstrahle. Zugleich sieht er den Beitrag als Zeichen des Respekts für das außerordentliche ehrenamtliche Engagement bei den Volksschauspielen.

Pfarrer Erich Penka und Bürgermeister Frank Kiefer (beide sind zugleich Vorsitzende des Volksschauspielvereins) wiesen unisono darauf hin, dass für die rund 1400 Mitglieder der Volksschauspiele mit dem Bau des neuen Mehrzweckhauses eine jahrzehntelange Zeit des Wartens nun zu Ende geht. Zwar hatten vor allem die altgedienten Bühnenrecken beim Abriss der alten Kantine im Herbst feuchte Augen. Immerhin handelte es sich um das letzte Gebäude auf dem Gelände, das noch aus den Gründertagen Pfarrer Josef Saiers stammte. Aber: Die beiden Redner ließen auch keinen Zweifel daran, dass die Zeit für den Neubau nun einfach reif war. Überreif sogar, denn dass die Chorsänger sich seit Jahren bei Regen, Wind oder Sonnenglut auf dem Sandplatz hinter der Bühne einsingen mussten, sei eigentlich schon lange kein tragbarer Zustand mehr gewesen.

Nicht nur der Chor soll davon profitieren, wenn alles glattgeht und im Mai das neue Gebäude seiner Bestimmung übergeben wird. Unter dem Dach kann sich die ganze Darstellerschar in den letzten Minuten vor dem Auftritt oder in der Pause sammeln. An eine Probenbühne ist ebenfalls gedacht, die in der Wintersaison von der Kleinen Bühne als zweite Spielstätte genutzt werden kann, wie Pfarrer Penka berichtete. Und auch so manches Fest wird wohl in dem neuen Gebäude, wie schon in der alten Kantine, gefeiert.

Bürgermeister Kiefer ging auch auf die finanzielle Seite des Neubaus ein: Die veranschlagten Gesamtkosten von 1,6 Millionen Euro versucht man einzuhalten, was nicht immer ganz leicht ist. Den Löwenanteil davon schultern die Volksschauspiele selbst. Unterstützt werden sie dabei von der Gemeinde Ötigheim mit 150000 Euro, vom Landkreis mit 120000 Euro, vom Land mit 62500 Euro und von der Josef-Saier-Stiftung mit 50000 Euro. Deren Vorsitzender, Landrat Jürgen Bäuerle, sagte: Was hier in vier Monaten entstanden ist, lässt sich wirklich sehen. Er will die Daumen drücken, dass wie geplant im Mai pünktlich zum Beginn der Proben für die Sommersaison alles fertig ist. Auch für den Kreistag sei gleich klar gewesen, dass man das Bauprojekt vonseiten des Landkreises fördern wolle; schließlich seien die Volksschauspiele Ötigheim ein Werbeträger, der weit über den Landkreis hinausstrahle. Zugleich sieht er den Beitrag als Zeichen des Respekts für das außerordentliche ehrenamtliche Engagement bei den Volksschauspielen.

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