02.11.2016

Werner Sachsenmaier gibt Vereinführung in jüngere Hände

Stabübergabe an der Spitze der Volksschauspiele: Werner Sachsenmaier, 25 Jahre als Geschäftsführender Vorstand des Theatervereins tätig, schied Ende Oktober aus dem Amt und übergab seine Aufgaben an Maximilian Tüg.

Verabschiedet wurde Sachsenmaier am 28. Oktober 2016 mit einer Feierstunde im Tellplatz-Casino. Erich Penka, 1. Vorsitzender der Volksschauspiele würdigte Sachsenmaier als einen Fels in der Brandung, der die Volksschauspiele mit viel Herzblut und Erfahrung gut geleitet habe. Sie haben uns mit Ihrem großen Erfahrungsschatz gestützt, geführt und auch gebremst, um die Volksschauspiele vorwärts zu bringen. Landrat Jürgen Bäuerle sprach von einem Menschen, der sehr wohl unterscheiden kann, was wünschenswert und was machbar ist, wie man attraktiv bleiben und dem Vermächtnis von Josef Saier gerecht werden kann. Musikalisch umrahmt wurde der Abend von einem Streicherensemble des Volksschauspielorchesters unter Leitung von Matthias Hammerschmitt, vokal unterstützt von Saskia Stößer und Julian Baumstark.

Werner Sachsenmaier ist seit 1956 aktives Mitglied der Volksschauspiele und dem Ötigheimer Publikum aus zahlreichen Rollen bekannt, so als Tod in Hugo von Hofmannsthals Jedermann oder Mönch Malachias in Der Name der Rose nach Umberto Ecos gleichnamigen Roman. Seit 1979 war Sachsenmaier vorrangig in der Vereinsverwaltung tätig, 26 Jahre davon im Vollausschuss, vornehmlich im Ausschuss für Öffentlichkeitsarbeit. In den vergangenen 25 Jahren lenkte er nun als Geschäftsführender Vorstand die Geschicke des Volksschauspielvereins. Für sein beeindruckendes ehrenamtliches Engagement wurde Sachsenmaier 2013 mit der Landesehrennadel ausgezeichnet, bei den Verabschiedungsfeierlichkeiten wurde er nun zudem mit der Josef-Saier-Medaille in Gold aus der Hand von Landrat und Josef-Saier-Stiftungs-Präsident Jürgen Bäuerle ausgezeichnet.

Ganz aufhören wird Sachsenmaier bei den Volksschauspielen freilich nicht, während er seine Aufgaben als Geschäftsführender Vorstand bei Maximilian Tüg in jüngere Hände gibt, bleibt er den Ötigheimer Schauspielamateuren auch weiterhin als Chorsänger, Rollenträger und Archivverwalter treu.

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