05.08.2019

Premiere für Schillers Räuber

Ein alleinerziehender, überforderter Vater, zwei Söhne, Franz, ein psychopatischer, gieriger Machtmensch, Karl, ein romantischer Idealist, Hauptmann einer Räuberbande, kein Happy-End. So die Kurzfassung von Friedrich Schillers Drama Die Räuber. Das Schauspiel feiert am 10. August 2019, 19.30 Uhr bei den Volksschauspielen Premiere. Regie führt Peter Lüdi, für den seine zehnte Inszenierung für die Volksschauspiele auch seine Letzte sein wird. Es gibt noch Karten an der Abendkasse.

#MeToo in Die Räuber: Amalia von Edelreich entreißt ihrem Vergewaltiger – Franz heißt die Kanaille – den Degen und wehrt sich: Siehst du, Bösewicht, was ich jetzt aus dir machen kann? – Ich bin ein Weib, aber ein rasendes Weib – Wag‘ es einmal mit unzüchtigem Griff meinen Leib zu betasten – dieser Stahl soll deine geile Brust mitten durchtrennenEin alleinerziehender, überforderter Vater, zwei Söhne, Franz, ein psychopatischer, gieriger Machtmensch, Karl, ein romantischer Idealist, Hauptmann einer Räuberbande, kein Happy-End. Marcel Reich-Ranicki über das Erstlings-Stück des 19-jährigen Schiller: Eines der schönsten Stücke der deutschen Literatur. Es ist ein einziger Vulkanausbruch, eine Explosion der Jugend, geschrieben mit einem ungeheuren Schwung.

Bei den Volksschauspielen nimmt sich Peter Lüdi – dem Ötigheimer Publikum bereits durch zahlreiche Inszenierungen bekannt – dem Stoff an. Gezeigt wird das Drama neben der Premiere auch am 17., 23., 24. und 31. August. Karten gibt es unter Telefon (07222) 968790 und auf www.volksschauspiele.de.

 

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