07.05.2013

Mystik, Mittelalter und Spannung

Der Name der Rose – ein Krimi, ein historischer Roman, ein Epos oder ein ganzes Glaubensbekenntnis? Die Faszination, die von dem Stoff ausgeht, den Umberto Eco 1980 in einen mehrere hundert Seiten fassenden Text goss, ist ungebrochen. Am 10. August 2013, 20.00 Uhr feiert das Stück in einer Schauspielfassung von Claus J. Frankl auf Deutschlands größter Freilichtbühne Premiere.

Umberto Eco, 1932 in Alessandria geboren, ist ein italienischer Schriftsteller, Kolumnist, Philosoph, Medienwissenschaftler und wohl der bekannteste zeitgenössische Semiotiker unserer Zeit. Sein Roman „Der Name der Rose“ erreichte eine Millionenauflage. Das mehrschichtige Werk, Epochenporträt, philosophische Essay und der äußeren Form nach ein breitangelegter, historischer Kriminalroman, entwirft in der Substanz ein lebendiges Bild des späten Mittelalters mit seinen politischen, sozialen und religiösen Konflikten.

Claus J. Frankls Schauspielfassung, die sich dramaturgisch eng an Ecos Original orientiert, spielt anno 1327 in einer italienischen Benediktinerabtei. Der Franziskaner William von Baskerville reist in geheimnisvoller Mission mit seinem Novizen Adson von Melk in eine oberitalienisches Kloster. Dort starben unter mysteriösen Umständen innerhalb weniger Tage fünf Klosterbrüder. Der scharfsinnige William von Baskerville macht sich an die Aufklärung der Morde, und dringt dabei immer tiefer in die dunklen Geheimnisse der Abtei ein.

Eine furiose Kriminalgeschichte in einer opulenten Bühnenfassung – Mystik, Mittelalter und Spannung auf Deutschlands größte Freilichtbühne! Neben der Premiere am 10. August 2013 ist Der Name der Rose auch am Sonntag, 11. August (19.00 Uhr), Samstag, 17. August (20.00 Uhr), Freitag, 23. August (20.00 Uhr), Samstag, 24. August (20.00 Uhr) sowie Samstag, 31. August (20.00 Uhr) bei den Volksschauspielen Ötigheim zu sehen. Karten gibt es unter Telefon (07222) 968790 oder auf www.volksschauspiele.de.

 

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