14.01.2016

Marionettentheater auf kleiner bühne

Hochprozentiges präsentiert sich am Freitag, 18. und Samstag, 19. März 2016 (Beginn jeweils 20.00 Uhr) auf der kleinen bühne der Volksschauspiele. Das Pforzheimer Figurentheater Raphael Mürle gastiert mit seinem Programm Cocktails im Zimmertheater in der Ötigheimer Kirchstraße. Die Figuren begegnen sich – wie sollte es anders sein – in einer Bar.

Ein erfrischendes Mixgetränk aus Saft und Hochprozentigem gibt diesem Marionettenprogramm seinen Namen. Und so wie das Getränk seine harte Komponente, nämlich den Alkohol, in allerlei exotischen, leichten Fruchtgeschmacksvariationen versteckt, so erscheinen auch die Figuren in diesem Stück vielschichtig und geheimnisvoll, ihren wahren Charakter erst langsam offenbarend.

Für seine Produktion Cocktails (Regie: Albrecht Roser) schuf Marionettenspieler Raphael Mürle in seiner hauseigenen Werkstatt Gestalten, die sich in einem merkwürdigen Schwebezustand zwischen Mensch und Tier befinden. In dem Nachtlokal von Barkeeper Konrad treffen sie aufeinander und bilden ein buntes Kaleidoskop unserer Zeit: abgestürzte Existenzen, vereinsamte Kreaturen, überspannte Wesen und bizarre Figuren. Mit viel Musik und wenig Worten entwickeln sie ein unglaubliches Eigenleben. Sie flirten und sie amüsieren sich, sie sinnieren oder betrinken sich und halten so dem Publikum mit leichtem Augenzwinkern einen Spiegel vor. Ein Muss für alle Marionettenfans!

Raphael Mürle gehört in Deutschland zu den wenigen Künstlern, die sich schwerpunktmäßig mit dem Marionettenspiel beschäftigen, sein Hauptaugenmerk liegt auf Inszenierungen für Erwachsene. Die Umsetzung von ungewöhnlichen Stoffen und musikalischen Themen sowie eine ausgeprägte Bildsprache zeichnen die Arbeit Raphael Mürle aus. Zusammen mit der Amateurtheatergruppe Marionettenbühne Mottenkäfig betreibt Mürle eine eigene Spielstätte in Pforzheim-Brötzingen, wo er einen umfangreichen Spielplan für Kinder und Erwachsene anbietet. Gastspiele im In- und Ausland vervollständigen das Profil des Figurentheater Raphael Mürle.

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