03.08.2015

Gerücht, Legende, Verschwörungstheorie

Wolfgang Amadeus Mozart von seinem Zeitgenossen und Rivalen, dem Komponis­ten Antonio Salieri vergiftet. Ein Gerücht, eine Legende, eine Verschwörungstheorie? Der Dramatiker Peter Shaffer macht daraus ein höchst erfolgreiches Theaterstück, 1984 von Milos Forman verfilmt. 2015 wird Amadeus in der Inszenierung von Peter Lüdi erstmals auf Deutschlands größter Freilichtbühne gezeigt. Premiere wird am Freitag, 7. August 2015, 20.00 Uhr gefeiert. Es gibt noch Karten!

Salieri gelobt ein gottesfürchtiges Leben zu führen und mit seiner Musik Gott zu dienen. Er erhofft sich dadurch Genie und Unsterblichkeit als Komponist. Die geniale Musik des Hallodri Mozart zeigt ihm jedoch, wen die Götter wirklich lieben und lässt ihn an der eigenen Mittelmäßigkeit verzweifeln. Nun will er Gott herausfordern. Er entscheidet sich für das Böse und tut fortan alles, um Mozarts Karriere zu behindern, sein Leben zu zerstören und ihn in den Tod zu treiben.

Amadeus, so Regisseur Peter Lüdi, ist ein Psychothriller mit metaphysischem Hintergrund, der hervorragend zu den Gegebenheiten auf Deutschlands größter Freilichtbühne passt: Jeder Spielort kann überall auf der Bühne sein, die Orte müssen nicht gezeigt sondern imaginiert werden und auch der Kirchenbau als Hintergrund hat einen starken Bezug zum Stück: Wird der Gottesfürchtige von Gott geliebt? Wird er belohnt oder gar gezüchtigt?

Amadeus ist neben der Premiere am 7. August 2015 auch am 8., 14., 15., 22. und 29. August (Beginn jeweils 20.00 Uhr) auf der Ötigheimer Naturbühne zu sehen. Tickets sind online auf www.volksschauspiele.de und telefonisch unter (07222) 968790 erhältlich.

zurück zu den Pressemitteilungen