Pressespiegel

Die Presseresonanz zu den Aktivitäten der Volksschauspiele Ötigheim an ausgewählten Beispielen. Kritiken zu vergangenen Produktionen und aktuellen Inszenierungen finden Sie auch im Bereich Spielpläne und in unserer Chronik.


Badisches Tagblatt, 6. Mai 2018

Stelzenlauf und Feuerspucken

Wie groß Winni Engber bei seinem Auftritt in Der Vogelhändler auf der Bühne der Volksschauspiele Ötigheim sein wird, weiß er noch nicht. Er gehört zur Gauklertruppe, die in einer Szene einen Auftritt hat. Dafür muss der 39-Jährige höhenverstellbare Stelzen anschnallen. Und auch Feuerspucken gehört auf der Bühne zu seinen Aufgaben. mehr


Badisches Tagblatt, 25. April 2018

Auch als Profi lerne ich in Ötigheim jeden Tag dazu

Jeden Tag lerne ich hier noch etwas dazu: Für Olga Knack ist ihre Arbeit in der Schneiderei der Volksschauspiele Ötigheim keine lästige Pflicht, sondern ein Geschenk, wie sie es selbst beschreibt. Dabei sollte man eigentlich meinen, dass die studierte Kostümbildnerin und Gewandmeisterin nicht mehr viel dazuzulernen hätte. Aber ihr Metier sei eben ein so weites Feld, dass man eigentlich nie ganz ausgelernt hat. mehr


Badische Neueste Nachrichten, 18. April 2018

Auch für Erwachsene sind Freunde wichtig

13 500 Besucher erlebten im Theatersommer 2017 Rudyard Kiplings berühmtes Dschungelbuch. Mit einer Horde wild tanzender Affen, einer hypnotisierenden Schlange und einer marschierenden Elefantenkompanie erweckten die Darsteller der Volksschauspiele Ötigheim das beliebte Märchen zu neuem Leben. Aufgrund der großen Nachfrage und des Erfolges, steht das Stück auch in diesem Jahr wieder auf dem Spielplan. Ab Samstag, 7. Juli, heißt es dann wieder Musical-Abenteuer für die ganze Familie. Der Kartenvorverkauf hat aber schon jetzt begonnen und die Schauspieler um Regisseur Fritz Müller proben fleißig ihre Texte. Einer von ihnen ist der 15-jährige Colin Kraft. Er übernimmt mit Menschenkind Mogli eine der Hauptrollen. Mit unserer Mitarbeiterin Meike Paul sprach der Schüler nun über die Lebensdevise Probier’s mal mit Gemütlichkeit, sein Winterhobby Curling und den Traum, einmal Harry Potter zu spielen! mehr


Badisches Tagblatt, 16. April 2018

Lebensleistung gewürdigt

Erstmals wurde gestern der Peter-Selbach-Gedächtnispreis innerhalb der Volksschauspiele Ötigheim (VSÖ) vergeben. Die Ehrungsmatinee für Alfons Rieger und Maria Bagger fand im Tellplatz-Casino statt. mehr


Badische Neueste Nachrichten, 16. April 2018

Preis geht an gleich zwei Vollblutmusiker

Alfons Rieger und Maria Bagger haben gestern eine besondere Würdigung erfahren. Die beiden Vollblutmusiker sind die ersten Preisträger des Peter-Selbach-Gedächtnispreises für innovative künstlerische Leistungen für die Volksschauspiele Ötigheim. Der Preis ist mit 1 000 Euro dotiert und wird alle zwei Jahre vergeben. Ob dann an einen oder wieder an zwei Preisträger, steht noch nicht fest, sagte Jury-Vorsitzender Wolfgang Sieber gestern bei der Preisverleihung im Tellplatz-Casino. Musikalisch gestaltete die Feierstunde das Vokalensemble und der Kinderchor unter Baggers Leitung. mehr


Badisches Tagblatt, 14. April 2018

Christel von der Post nimmt Platz

Im Jahr 1891 uraufgeführt in Wien, am 16. Juni Debüt auf Deutschlands größter Freilichtbühne: Der Vogelhändler macht in diesem Jahr erstmals Station in Ötigheim (wir berichteten). Kurz vor der Pause der dreiaktigen Operette hat Gustav Schäfer aus Bietigheim seinen Auftritt. Als Lenker einer Postkutsche hat er Christel von der Post im Gepäck und chauffiert diese auf den Tellplatz. mehr


Badische Neueste Nachrichten, 14. April 2018

Ab geht die Postkutsche

Abends auf dem Tellplatz. Eine weitere Probe für Carl Zellers Erfolgsoperette Der Vogelhändler, die auf der Freilichtbühne in Ötigheim ab Juni zu sehen ist, hat gerade begonnen. Auf der Naturbühne wird fleißig gesungen, mittendrin: die Christel von der Post. Im Bereich vor dem Tellplatz-Casino macht sich derweil ein außergewöhnlicher Zweispänner zur Abfahrt bereit. An den Flanken des auffälligen Gefährts ist in altdeutschen Lettern der Schriftzug Großherzogl. Bad. Post zu lesen. Die Pferde Gina (elf) und ihr Sohn Diego (vier), zwei Braune, die in Neumalsch zu Hause sind, wiehern und scharren ungeduldig mit den Hufen. Gleich wird sich die gelblackierte Kutsche mit den schwarzen Umrandungen, dem gemalten Wappen vorn und dem aufgepinselten Posthorn an der Seite in Bewegung setzen, um ihren ersten offiziellen Auftritt zu bestreiten. Inoffiziell trat sie bereits bei der Volksprobe am Ostermontag in Erscheinung. Bei der Operettenaufführung im Sommer wird sie mit der Post-Christel an Bord im letzten Drittel vor der Pause einmal an den Zuschauern vorbeifahren. mehr

Badisches Tagblatt, 9. April 2018

Vermächtnis an Volksschauspiele

Mit Dr. Peter Selbach ist im Sommer ein Mann gestorben, der nicht nur als zuständiger Ministerialrat in Stuttgart die Theaterlandschaft in Baden-Württemberg prägte. Die Volksschauspiele Ötigheim (VSÖ) bereicherte er als Rollenträger und Regisseur sowie in Etappen als Vorsitzender und als Mitglied der Intendanz. Sein Vermächtnis ist nun der mit 1000 Euro dotierte Peter-Selbach-Gedächtnispreis, der am 15. April erstmals vergeben wird. mehr


Badische Neueste Nachrichten, 7. April 2018

Gedächtnispreis für innovative Leistungen

Auf dieses Vermächtnis war Wolfgang Sieber vor knapp einem Jahr nicht gefasst. Als der frühere Verwaltungsdirektor des Badischen Staatstheaters Karlsruhe im Mai 2017 seinen schwerkranken Freund und langjährigen Weggefährten Peter Selbach kurz vor dessen Tod am 13. Juni im Krankenhaus in Karlsruhe besuchte, sagte dieser zu ihm: Ich möchte unbedingt einen Preis für innovative künstlerische Leistungen für die Volksschauspiele Ötigheim stiften. Sieber solle den Jury-Vorsitz übernehmen. Als weitere Juroren, die das Vermächtnis in seinem Sinne umsetzen sollen, nannte Selbach seine Schwester Inga Becker, seinen Schwager Claus Becker und den Ötigheimer Schauspieler, Regisseur und früheren Vorsitzenden des künstlerischen Ausschusses, Fritz Müller. mehr


Badisches Tagblatt, 4. April 2018

Freilichtbühne füllt sich wieder

Ehrlichkeit und Wahrhaftigkeit ist das erste Gebot, erklärt Regisseur Manfred Straube den Statisten auf dem Tellplatz. Und: Es gilt, Eure Rollen nicht zu spielen, sondern Eure Rollen zu sein. Dies bewirke beim Betrachter die Reinigung der Seele. Am Ende geht unser Publikum befreit nach Hause; das ist unser Ziel. Anlass dieser Worte war die erste Volksprobe für die Operette Der Vogelhändler. mehr