Einmal Moskau und zurück

Alexander Galins zeitgenössische Geschichte Einmal Moskau und zurück, aus dem Russischen von Oksana Bulgakowa und Dietmar Hochmuth übersetzt, behandelt eines dergravierenden Probleme unserer Zeit: Wie und wo läßt sich der alternde Mensch seiner Art und Lebengewohnheit entsprechend unterbringen, wenn er immer hilfloser wird und nach Partnerverlust nicht mehr alleine bleiben kann. Willi Panter bringt diesen Stoff 1992 eindrucksvoll auf die kleine Bühne. Die Premire findet am 19. Februar 1992 statt. Als Nikolaj Michailowitsch ist Willi Panter besetzt, Elisabeth Hug spielt seine Tochter Ludmila. In weiteren Rollen: Hannes Beckert, Rita Stolzer, Bertl Kühn und Johanna Hammer.

Handlung

Nikolaj Michailowitsch hat sein Leben lang Dächer gedeckt und betrachtet die Welt von oben. Dadurch fehlt ihm die enge Beziehung zu anderen, vorallem, seit seine Frau Tod ist. In der Stadtwohnung seiner Tochter fühlt er sich noch einsamer, als auf dem Dorf und freundet sich sogar mit einer Taube an, Ludmila und der Schwiegersohn bleiben ihm fremd. Störrisch schirmt er sich ab. Raffinierte Idee der beiden Jungen: Sie laden drei ältere Frauen ein und stellen sie dem Vater als Heiratskandidaten vor…

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