Ronja Räubertochter

2009 und 2010 sorgte sie für strahlende Kinderaugen im ausverkauften Zuschauerrund von Deutschlands größter Freilichtbühne: Astrid Lindgrens Kinderbuchklassiker Ronja Räubertochter. Die Regie liegt in den Händen von Fritz Müller. Die Ronja verkörpert Katharina Heitz, ihren Freund Birk Borkasohn spielt Felix Behringer. Ebenfalls Teil des erfolgreichen Ensembles sind Kurt Tüg, Ulrike Karius, Alexander Mergl, Matthias Götz, Sonja Waldner und sowie rund 100 weitere Amateurschauspieler.

Handlung 

Mitten im wilden Räuberwald lebt Ronja, die Tochter des Räuberhauptmanns Mattis. Sie ist das ganze Glück ihres Vaters. Auf ihren Streifzügen lernt sie die Schönheit, aber auch die Gefahren des Waldes kennen. Dabei trifft sie eines Tages den gleichaltrigen Birk, der zur verfeindeten Sippe der Borkaräuber gehört. Die beiden verbindet eine tiefe Freundschaft, die sie auch gegen den Zorn ihrer Väter verteidigen. Sie bekommen es mit den hartnäckigen Rumpelwichten zu tun, mit den unheimlichen Graugnomen und den gefährlichen Wilddruden. Am Schluß gelingt es Ihnen sogar, die zerstrittenen Räuberbanden zu versöhnen.

Rollenbesetzung

Inszenierung & Spielleitung Fritz Müller
Regieassistent Romina Becker
Bühnenbild Fridolin Müller
Kostüme Sibylle Schulze
Choreografie Andrei Golescu, Julia Krug
Kampfchoreografie Winni Engber
Reiterinspektion Jutta Kühn, Simone Fettig
Souffleuse Beate Behringer

PERSONEN

Ronja, Räubertochter Katharina Heitz
Mattis, Ronjas Vater Kurt Tüg
Lovis, Ronjas Mutter Ulrike Karius
Birk, Räubersohn Felix Behringer
Borka, Birks Vater Paul Kühn
Undis, Birks Mutter Sonja Waldner
Glatzen-Per Matthias Götz
Klein-Klipp Alexander Mergl
Pelle Winfried Heck
Mattis-Räuber Marius Bader, Uwe Bäuerle, Stefan Brkic, Michael Engel, Alexander Grünbacher, Bernd Hagemann, Ulrich Kalkbrenner, Marcus Köstel, Florian Müller
Borka-Räuber Winni Engber, Christoph Hormann, Martin Janzer, Lisa König, Maximilian Kühn, Carlos Lucas, Benjamin Stutz, Tizian Gulde, Alexander Westendorf
Edelfräulein Romina Becker
Wilddruden Elke Kölmel, Nina Leber, Sarah Otterbach, Sarah Pisterer, Sarah Solzer, Silke Wagner, Judith Weßbecher
Rumpelwichte Anna Beckert, Nico Behringer, Sven Engel, Alexander Höfele, Daniel Höfele, Julius Köstel, Jan Pisterer
Graugnomen Nachwuchsballett

Tanzgruppen und Reiterei der Volksschauspiele Ötigheim
Pferdetrainerin
Rebecca Fritz

Pressestimmen

Badisches Tagblatt, 26. Juni 2009
DAS TEXTBUCH ALS STÄNDIGER BEGLEITER

von Stephan Bäuerle

Schon seit Wochen sind die vier Vorstellungen des Kinderstücks Ronja Räubertochter auf der Freilichtbühne in Ötigheim ausverkauft. Derzeit wird für die Premiere am Freitag, 10. Juli, kräftig geprobt. Fast immer mitten drin ist Katharina Heitz: Die 16-jährige spielt die Ronja – ihre erste große Rolle bei den Volksschauspielen.
Aufgeregt bin ich eigentlich immer ein bisschen, berichtet sie am Rande der Proben: Da ist es egal, ob ein paar Eltern zuschauen oder fast 4000 Leute, erzählt die Zehntklässlerin des Rastatter Tulla-Gymnasiums Nachmittags und Abends ist sie derzeit fast immer auf der Freilichtbühne zu finden. Egal, ob es ein Tanz ist, der von Ballettmeister Andrei Golescu und Julia Krug einstudiert wird, oder Proben mit den anderen Schauspielern: Katharina Heitz ist mit vollem Eifer dabei. Schließlich ist es für sie als waschechte Ötigheimerin eine große Ehre, die Hauptrolle im Kinderstück spielen zu dürfen, das im kommenden Jahr eine Wiederholung erfahren wird. Schießlich war es das Stück, das sich im Vorverkauf am besten verkaufte. Darauf bin ich schon ein wenig stolz, lächelt Katharina Heitz.
Bereits seit einigen Jahren agiert die Schülerin auf der Freilichtbühne. Es ist natürlich ein Vorteil, dass ich die Bühne gut kenne und schon oft vor so vielen Zuschauern gespielt habe, meint Katharina Heitz. Trotzdem wird es vor ausverkauftem Haus in der Hauptrolle sicher ziemlich spannend werden, schmunzelt die Schülerin.
Lampenfieber hat sie noch nicht: Das kommt aber bestimmt in den letzen Minuten vor dem Auftritt, meint Katharina Heitz und berichtet, wie sie zur Rolle der Ronja gekommen ist; Bei einem Auftritt auf der kleinen Bühne 2007 hat mich Sabine Speck gesehen. Sie hat mich dann dem Ronja-Regisseur Fritz Müller vorgeschlagen, der mich zum Vorsprechen eingeladen hat. Müller erinnert sich an das Casting, in dem er die Hauptdarstellerin unter sechs Mädchen ausgesucht hat: Ihr Selbstbewusstsein und ihr Talent für Sprache und Bewegung haben sie ausgezeichnet.
Den Kinderbuchklassiker Ronja Räubertochter von Astrid Lindgren nie gelesen: „Den Film aber kenne ich gut“, berichtet sie. Ebenso wie die Textbücher zum Kinderstück. Diese nämlich wurden im Spätjahr 2008 verteilt und sind seitdem wichtigster Begleiter der Darsteller.
Ihren Text hat Heitz schrittweise gelernt: Zunächst habe ich mir alles durchgelesen, dann mit meinem Freund ein bisschen geübt und am Ende auf der Bühne festgestellt, dass die einzelnen Passagen schon ganz gut sitzen, berichtet die Hauptdarstellerin, die bei rund 80 Prozent aller Szenen mit dabei ist. Dafür wurde schon seit Ende März 2008 in rund 40 Proben auf der Freilichtbühne kräftig geübt., denn schließlich müssen neben der eigenen Gestik, Mimik und dem Text auch das Zusammenspiel mit den anderen Schauspielerinnen und die verschiedenen Tänze sitzen.
Wenn dann beim Auftritt doch Mal was schief gehen sollte, ist Katharina Heitz auch schon gerüstet: Im Winter habe ich einen Improvisationsworkshop besucht, der mir dann auf jeden Fall helfen wird, ist sich die 16-jährige sicher, die derzeit mit den anderen Darstellern noch an einigen Zitterstellen arbeitet.
Aber spätestens bei der Premiere an Freitag, 10. Juli soll dann alles sitzen – und nachdem das Lampenfieber verschwunden ist, wird aus der Ötigheimerin Katharina Heitz für gut zwei Stunden Ronja Räubertochter.
Badische Neueste Nachrichten, 13. Juli 2009
STRAHLENDE KINDERGESICHTER

von Stephan Bäuerle

Für ein Wochenende ist aus den beiden Schülern Katharina Heitz und Felix Behringer das Räuberpaar Ronja und Birk geworden, das bei der Premiere des diesjährigen Kinderstücks Ronja Räubertochter vom Publikum auf Deutschlands größter Freilichtbühne erst mit stehenden Ovationen gefeiert und dann dicht umlagert wurde. Denn die Autogramme der beiden Hauptdarsteller waren nach der Erstaufführung am Freitagabend bei Jung und Alt sehr beliebt.
Fast liebevoll unterschreibt Katharina Heitz auf jeder Autogrammkarte. Oft fragt sie, wie der Sammler denn heißt und schreibt auch noch einen persönlichen Gruß hinzu. auch Felix Behringer gibt sich Mühe, die zahllosen Autogrammwünsche zu erfüllen. Gut, dass die Volksschauspiele extra Autogrammkarten für das Kinderstück haben drucken lassen, das am kommenden Freitag ebenso wie 2010 nochmals auf der Ötigheimer Freilichtbühne zu sehen sein wird.
Nebenan stehen fest vereint Paul Kühn, der Birks Vater, den Räuberhauptmann Borka gespielt hat, und sein neuer Räuberfreund, Kurt Tüg, der Ronjas Vater Mattis gespielt hat. Auch sie schreiben fleißig Autogramme – schließlich hat das Stück ja positiv geendet und ihre beiden Räuberbanden sind nun vereint. Nicht fehlen auf den Autogrammkarten dürfen auch die Mütter der beiden Hauptdarsteller sowie die zahlreichen Räuber beider Sippen. Und auch Matthias Götz, der den alten Glatzen-Per sehr überzeugend dargestellt hat, hat den Weg zu den Autogrammsammlern gefunden. Das sind eben jene Kinder, die noch vor wenigen Minuten mitgefiebert haben, als Ronja sich alleine im Wald verlaufen hat, mitgezittert und angefeuert haben, als Mattis und Borka sich schlagen und jene Kinder die über die Rumpelwichte lachten und sich vor den Wilddruden fürchten konnten. Denn wieder einmal ist es den Ötigheimern gelungen, nicht nur die Kinder unter den 4000 Besuchern in ihren Bann zu ziehen.
Aufmerksam verfolgen ganze Kindergartengruppen und Schulklassen das Stück, scheuen sich nicht, auch mal aufzustehen, wenn sie nichts sehen, und gerne auch lautstark mit ihren Helden auf der Bühne mitzufiebern. All dies ist Regisseur Fritz Müller und seiner Regieassistentin Romina Becker zu verdanken, die zusammen mit einem großen Team erstmals ein Kinderbuch auf die Ötigheimer Freilichtbühne gebracht haben.
Dabei gibt es wohl keine bessere Bewertung als in strahlende Kindergesichter mit glänzenden Augen zu schauen, die voller Begeisterung Autogramme bei ihren Stars abholen.

Badische Neueste Nachrichten, 13. Juli 2009
TOSENDER BEIFALL

von Ute Bauermeister

So hätte sich Astrid Lindgren ihre Räubertochter sicher gewünscht: energisch, ein bißchen frech und rundum liebenswert. Die schwedische Kinderbuchautorin hat mit Ronja Räubertochter eine Geschichte über Freundschaft, Mut und verfeindete Familien geschrieben, ein wenig à la Romeo und Julia. In einer Bearbeitung von Barbara Hass brachte Regisseur Fritz Müller Ronjas Abenteuer nun auf die größte deutsche Freilichtbühne. Das im Wald aufgewachsene Mädchen passt bestens zur idyllischen Naturkulisse der Volksschauspiele Ötigheim. Reiter galoppieren über die Bühne, ein Pferdewagen wird von grölenden Räubern überfallen. Alles ist von Natur aus da: der Wald, eine Brücke, der Baumsitz, lediglich Felsen, Burg und Berge wurden hinzugebaut, aber so authentisch, dass man den Übergang von echtem Grün in die künstliche Berglandschaft kaum bemerkt.
Sibylle Schulz kreierte fantastische Kostüme: da greifen die Wilddruden in fledermausähnlichen mit langen Krallen hinter Ronja her, da erscheinen die Graugnomen mit ihren gelben Glubschaugen und für Lacher sorgen die süßen froschgrünen Rumpelwichte mit ihren knallig orangefabenen Perücken. Wieso denn bloß? , schnurren sie piepsig aufgeregt, was viele Kinder später wie einen Ohrwurm nachahmen. Diese Inszenierung verzichtet auf Gruseleffekte, lebt ganz von der herrlichen Naturkulisse.
Katharina Heitz gibt eine kecke, lebensfrohe Ronja. Beim durchstreifen der Wälder rettet sie der gegnerischen Borkaräuber das Leben. Birk, von Felix Behringer mit jugendlichem Elan versehen, revanchiert sich alsbald und beide schließen Freundschaft. Natürlich gibt es noch einige Hindernisse zu überwinden, Streit zu schlichten und Abenteuer zu bestehen. Derweil darf herrlich altmodisch geflucht werden.
Auch Mattis, Ronjas Vater, den Kurt Tüg zunehmend kraftvoll und autoritär ausstattet, darf Dampf ablassen. Seine Frau Lovis, von Ulrike Karius bodenständig und kraftvoll verkörpert, haut ihm einen Korb Äpfel hin, mit den Worten: Hier, bediene Dich, aber hinterher machst du selber sauber. Da steht der Räuberhauptmann auf, greift in den Korb und pfeffert die Früchte so stark zu Boden, dass sie platzen. Manche Passagen erzählt Matthias Götz als altersschwacher, weiser Glatzen-Per, wie ein rouinierter Märchenerzähler, dem man gerne lauscht.
Höhepunkt der gut zweistündigen Aufführung bildet ein Zweikampf zwischen den Vätern von Ronja und Birk. Angefeuert nicht nur von den jeweiligen Räuberbanden sondern auch vom Publikum, beginnen die beiden einen fairen Sportskampf, der ohne brutale Waffen auskommt. Die opulent inszenierte Räubergschichte geht natürlich gut aus, und endet in einem rauschenden Fest. 4000 Zuschauer spendeten nach der Premiere tosenden Bwifall und forderten lautstark Zugabe. Die gab es zwar nicht, aber draußen auf dem Gelände schnitten die zahlreichen Darsteller gerne noch mal Grimassen, gaben Autogramme, erteilten Auskünfte und ließen sich mit Kindern ablichten.

Badisches Tagblatt, 13. Juli 2009
FRÜHLINGSERWACHEN MIT VORBILDFUNKTION

von Gisela Brüning

Niemals Gewalt – das war der erklärte Grundsatz der schwedischen Kinderbuchautorin Astrid Lindgren, und diesen Grundsatz vertritt sie in ihrem literarischen Werk mit Nachdruck. Folgerichtig müssen die beiden alten Haudegen Mattis und Borka in Ronja Räubertochter, einem ihrer populärsten Bücher, am Ende einwilligen, dass ihre beiden Sprösslinge Ronja und Birk ein für allemal der Gewalt abschwören. Bis es soweit ist auf der Freilichtbühne in Ötigheim, wo in dieser Saison die spannende Geschichte auf dem Spielplan steht, laufen aufregende und berührende Szenen ab, die das kleine und große Publikum zu lebhaften Reaktionen mitreißen.
Der Ronja-Stoff eignet sich hervorragend für das theaterbegeisterte Ötigheim mit großer Waldbühne: Zwei Räuberbanden, dahin galoppierende Landsknechte und das Dunkelvolk im Mattiswald geben zahlreichen Laiendarstellern die Gelegenheit zur Mitwirkung. Da tauchen die unheimlichen Wilddruden in Scharen auf, gellend kreischende blutrünstige Mischwesen zwischen Vogel und Fledermaus. Da schleicht ein Stöcke schwingendes Heer von dämonischen Graugnomen aus dem Unterholz, und es öffnet sich der Berg, um putzige grüne Männlein mit feuerroten Schöpfen freizugeben, die lispelnden Rumpelwichte.
Die sehr klug angelegte und sich liebevoll in Handlung einfühlende Regie von Fritz Müller lässt den ältesten der Mattis-Bande, den weisen Glatzen-Per (Matthias Götz), als Erzähler das Geschehen in der Rückschau aufleben. Er schildert Ronjas Geburt während einer unheimlichen Gewitternacht, in deren Verlauf die Mattisburg durch Blitzschlag in zwei Hälften gepsalten wird, deren eine fürderhin von der Borkabande in Beschlag genommen wird. Die Berichterstattung des alten Mannes leitet zu den Spielszenen über, die im Zeitraffertempo das von den raubeingen Räubern heißgeliebte Baby zum aufgeweckten Teenager heranwachsen lassen.
Ronja (Katharina Heitz), ihre kluge und liebevolle Mutter Lovis (Ulrike Karius) und der nach Räuberart sich wild gebärende Vater Mattis (Kurt Tüg) mit dem butterweichen Herzen bilden den Kern der Mattisbande. An der Spitze der Borka-Hosenscheißer führt Borka (Paul Kühn) das große Wort, seine Frau Undis (Sonja Waldner) vertritt das traditionelle Bild der dienenden Ehefrau, deren ganzer Stolz Sohn Birk (Felix Behringer) bedeutet. Beide Banden haben zwölf derbe Räubermitglieder, die trotz ihrer tollen Aufmachung selbst kleinen Kindern keinen Schrecken einjagen dürften, wird doch getanzt, getobt und gesungen, was das Zeug hält.
Während die Literaturkritik der Lindgren-Geschichte auf die archetypische Bedeutung des Waldes, der Fabelwesen und der Naturerlebnisse für das Erwachen der jungen Frau im Mädchen hinweist, die Bindung an die übermächtige Vaterfigur samt schmerzlicher Loslösung und das Aufkeimen der ersten Liebe sowie der damit verbundenen Ängste tiefenpyschologisch deutet, findet das Publikum in Ötigheim einen umittelbaren Zugang zum Geschehen. So entringt sich ein kollektiver Seufzer jeder Brust, wenn Ronja ihre Widerborstigkeit gegen Birk aufgibt und ihn bittet, sie nie wieder im Wald allein zu lassen, lässt die packende Handlung gemeinsam von den Sitzen hochschnellen. Selbst wer den Film von Tage Danielsson über Ronja Räubertochter gesehen hat, wird an der Ötigheimer Inszenierung nichts vermissen.
Mit großem Geschick verwandelt Fridolin Müller das für mehrere Aufführungen konzipierte bühnenbild zum authentischen Schauplatz, und Sibylle Schulze ist mit den originellen aufwändigen Kostümen ebenfalls die perfekte Räuberillusion gelungen. Die Choreografie der Tänze, der damosen Stockkämpfe und der vielbejubeltewn Vorveiritte der Landknechtskavallerie ist Inspiration für jedermanns Fantasie. Räuber und Fabelwesen, Tanzgruppen und allen Mitwirkenden bilden den personellen Rahmen der mächsenhaften Geschichte, in deren Mittelpunkt das Mädchen Ronja und der Knabe Birk stehen. Katharina Heitz und Felix Behringer sind sich ihrer Verantwortung bewusst, die sie für das Gelingen der Aufführung tragen. Mit großer Überzeugungskraft begibt sich Behringer in die Rolle erwachender Männlichkeit und Verantwortung, die durch das nicht immer rational erfassbare Verhalten der Partnerin bisweilen hart auf die Probe gestellt wird. Katharina Heitz wiederum lässt die Betrachter miterleben, wie schwer es ist, sich von der behüteten Kindheit im Schutz der Familie, auf den selbst gewählten Weg ins Leben zu wagen. Die Ötigheimer Fassung von Ronja Räubertochter vermittelt wirklich eindrucksvoll das Anliegen Astrid Lindgrens, die Gesellschaft zu einem besseren menschlichen Zusammenleben zuführen, das von sozialer Verantwortung und von einem tiefen Einverständnis mit der Natur geprägt ist.

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