Max und Moritz

Kurz vor den Sommerferien feiert die zweite Auflage von Wilhelm Buschs Klassiker Max und Moritz in Ötigheim Premiere. Rund 250 Kinder und Erwachsene wirken an den Aufführungen mit. Regie führt Herbert Broeren.

Handlung

Zwei Buben bringen mit Streichen die Respektspersonen der Gesellschaft zur Weißglut. So haben die beiden Jungs es auf Witwe Boltes Federvieh abgesehen. Doch das ist noch lange nicht alles: Schneider Böcks Nerven strapazieren sie mit einer angesägten Brücke, Lehrer Lämpel verderben Sie die Lust auf eine genüssliche Abendpfeife mit Schießpulver, Onkel Fritzes Nachtruhe wird durch lästige Käfer gestört, der Bäcker bäckt die beiden in Brot ein und dem Müller schneiden sie ein Loch in seinen Mehlsack. Ob das gut gehen kann?

Rollenbesetzung

Inszenierung und Spielleitung Herbert Broeren
Regieassistenz Romina Becker
Inspektion Gabi Karius
Musik Rudi Kühn
Choreografie Andrei Golescu
Bühnenbild Fridolin Müller
Kostüme Helmi Henssler
Maske Karl-Heinz Kellermann, Petra Müller, Brigitte Reh, Sabine Bott

PERSONEN

Max David Kühn
Moritz Florian Hug
Witwe Bolte Bernadette Kölmel
Schneider Böck Siegfried Kühn
Frau Böck Inge Aschbacher
Lehrer Lämpel Hannes Beckert
Onkel Fritz Günter Vogt
Der Bäcker Walter Kühn
Der Müller Rudi Wild
Bauer Mecke Werner Sparka
Der Pfarrer Horst Herrmann

Tanzgruppen der volksschauspiele Ötigheim
Frauen, Männer und Kinder der Spielergemeinschaft der Volksschauspiele Ötigheim

Pressestimmen

Badisches Tagblatt, 7. Juli 2003
DIE STREICHE DER BÖSEN BUSCH-BUBEN ENTZÜCKEN GROSS UND KLKEIN

(…) Ohne viel Zeigefingermoral erarbeitete Herbert Broeren, der auch Regie führte, eine Bühnenfassung. Da standen sie wieder, die altbekannten Figuren Witwe Bolte, Lehrer Lämpel, Schneidermeister Böck, und Onkel Fritz. Wie zu Wilhelm Buschs Zeiten neckten, ärgerten und vergnügten sie sich mit viel Lärm in dem gelungenen Bühnenbild von Fridolin Müller. Aktualisiert wirkte die Bühnenfassung ganz flott. Meines Lebens schönster Traum hängt an diesem Apfelbaum kam aber ebenso noch vor wie Denn ein heißes Bügeleise auf den kalten Leib gebracht, hat es wieder gut gemacht.
Die Interaktion mit den Kindern, die wie gebannt dem Geschehen auf der Bühne folgten, klappte ebenfalls gut. Gemeinsam lockten mit He, heraus! Du Ziegen-Böck den armen Schneider Böck aus dem Haus heraus. Er stürzte tatsächlich in den Graben. So wie die Pfeife von Lehrer Lämpel mit einem mächtigen Knall auch auf Knopfdruck explodierte und das Bügeleisen von Frau Böck heftig zu dampfen begann. Die Freilichtbühne bot reichlich Spielfläche für die Neckereien von Max und Moritz. (…) (Jutta Bergengruen)

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