Ali Baba und die 40 Räuber

120 Akteure stehen bei Ali Baba und die 40 Räuber auf der Freilichtbühne. Regisseur Herbert Broeren überarbeitete die Geschichte aus 1001 Nacht kindgerecht, strich die brutalen Szenen der Originalfassung und stellte das heitere Treiben der Räuber in den Vordergrund.

Handlung

Im Morgenland lebt Ali Baba. Beim Holz sammeln entdeckt er eines Tages die berüchtigten 40 Räuber. Er wird Zeuge, wie sie ihre Beute in einer geheimen Höhle verstecken und hört den Zauberspruch, mit dem sich der Eingang zur Höhle öffnen lässt. Ali Baba gelingt es, in die Schatzkammer einzudringen und etwas von den Reichtümern mitzunehmen. Doch die Räuber bemerken dies und verfolgen ihn. Nur mit Hilfe der Sklavin Fatima kommt er mit dem Leben davon und die Räuber landen schließlich im Verlies des Kalifen.

Rollenbesetzung

Inszenierung und Spielleitung Herbert Broeren
Assistenz Gabi Karius
Musik Matthias Hammerschmitt
Bühnenbild Fridolin Müller, Herbert Kühn
Kostüme Helmi Henssler
Maske Karl-Heinz Kellermann, Sabine Bott, Karin Grün, Hatay Yalzin, Ulrike Lehmann-Ort, Hettel Rohrer, Nicol Schmeiser
Tonregie Wolfgang Höfele
Ton- und Lichttechnik Lothar Höfele, Rolf Glatt, Olaf Nold, Timo Rupp, Steffen Sachsenmaier, Werner Sparka

PERSONEN

Kalif Omar Achmed Rudi Wild
Großwesir Hodscha Hadschi Hudschi Hadschi Roman Gallion
Der Schatzkammerwächter Gerold Baumstark
Ali Baba
Michael Enderle
Fatima, seine Frau
Tanja Paha
Kasim, Alis Bruder
Günter Vogt
Suleika, Kasims Frau
Ulrike Kühn
Mardschana, Sklavin
Tina Kalkbrenner
Räuberhauptmann Tabur La Rasa
Matthias Götz
Räuber Hakim
Werner Sparka
Räuber Ibrahim
Stefan Vogt
Räuber Hassan
Alexander Grünbacher
Der Schlangenbeschwörer
Herbert Kölmel
Der Seifenhändler
Johann Kühn
Der Früchtehändler
Uwe Bäuerle
Der Gewürzhändler
Rudolf Haas
Der Tuchhändler
Gottfried Nold
Der Maler
Günter Vogt
Der Würfelspieler
Rudolf Haas

40 Räuber
Die Tanzgruppen der Volksschauspiele Ötigheim
Bürgerinnen und Bürger: Frauen, Männer und Kinder der Spielergemeinschaft der Volksschauspiele Ötigheim

Pressestimmen

Badische Neueste Nachrichten, 9. Juli 2017
1001 NACHT AUF DEUTSCHLANDS GRÖSSTER FREILICHTBÜHNE

(…) Naturgemäß ist Ali Baba der Held des Tages, der im Wald die Räuberhöhle entdeckt und per Zufall die Zauberformel ‚ ‚Sesam öffne dich‘  erfährt, die nur später seinem Bruder Kasim zum Verhängnis wird, da er im entscheidenden Augenblick sich nicht mehr an sie erinnern kann. Von hier bis zur Bergung des Toten, den raffiniert vorgehenden Räubern, die verkleidet ihr Hab und Gut suchen sowie der sie austricksenden Sklavin ergeben sich für das orientalische Märchen reizende Bildfolgen. Eigentlich von Anfang an, wenn das Volk auftritt, die Händler wie im Basar herumstromern und der Schlangenbeschwörer sein züngelndes Reptil aus dem Korb flötet. Auch die aus der hohlen Gasse stelzenden Räuber mit ihrer zündenden Musik gehören dazu.
Matthias Hammerschmitt schrieb diese Musik mit stimmungsvollen Akzenten. Hübsche Tänze mit Turban, Tüchern, Krügen und auf Vogel-Strauß-Attrappe schuf Andrei Golescu. Prächtige stilvolle Kostüme entwarf Helmi Henssler. (…)

Badisches Tagblatt, 9. Juli 2017
EINFACH MÄRCHENHAFT UND OHNE FALSCHES HELDENTUM

(…) Herbert Broeren hat die phantastische Geschichte aus Tausendundeinenacht für die Freilichtbühne neu erzählt und mit viel Freude zum Detail inszeniert. Auf das blutrünstige Gemetzel der literarischen Vorlage verzichtet er. Stattdessen setzt er auf eine märchenhaft orientalische Stimmung. Schon die erste Marktszene führt ins ferne Morgenland: ein Schlangenbeschwörer (Herbert Kölmel) lässt seine Kobra tanzen, Seifen, Gewürze und Tücher werden angeboten, auf der großen Bühne herrscht reges Treiben in den farbenfrohen, authentischen Kostümen. (Helmi Henssler) (…)

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