Die Jungfrau von Orléans

Zum achten Mal präsentieren die Volksschauspiele die Jungfrau von Orleans. Regie führt Harald Dornseiff, der zuvor in Schwäbisch Hall, Jagsthausen, Stuttgart, Heidelberg, Mannheim und Ulm Theater spielte.

Handlung 

Frankreich, 1430. In Paris regiert ein Engländer als König. Karl, der Dauphin, steht von seiner Mutter, Königin Isabeau, verlassen da und will auf den französischen Thron verzichten. Da erreicht ihn die Nachricht, eine behelmte Jungfrau habe in einer Schlacht bei Orléans das französische Heer, ohne einen Mann zu verlieren, erfolgreich gegen die Engländer geführt. Johanna erscheint am Hofe Karls und erzählt von ihrer Berufung: die Heilige Mutter Gottes sei ihr erschienen und habe ihr befohlen, Frankreich von den Engländern zu befreien. Erneut triumphieren sie und das Heer über die Engländer; Karls Stern steigt wieder.

Johannas Siege jedoch hängen von ihrer Jungfräulichkeit ab. In der Schlacht trifft sie im Zweikampf auf den englischen Feldherrn Lionel. Sie kann ihn nicht töten – sie liebt ihn. Da sie damit ihr Gelübde gebrochen hat verliert sie ihre Kraft, wird verlassen, verbannt und als Hexe gefangengenommen. Ein weiteres Mal steht sie Lionel gegenüber, doch jetzt widersteht sie der Verlockung und sagt sich von ihm los. Im Kerker hört sie, dass die Sache für die Franzosen fast verloren ist. Sie fleht zu Gott, die Ketten fallen. Sie stürmt in die alles entscheidende Schlacht, siegt und stirbt.

Rollenbesetzung

Inszenierung Harald Dornseiff
Musik und musikalische Leitung
Rudi Kühn
Regieassistenz
Gerhard Franz Brucker
Kostüme
Helmi Henssler
Bühnenbild
Karl Kühn
Choreografie
Anke Müller-Maier
Einstudierung der Kämpfe
Herbert Broeren
Pyrotechnik Helmut Sonder
Maske
Helmut Gierz, Karl-Heinz Kellermann, Ulrike Lehmann, Iris Müller, Marianne Krebs
Inspektion Werner Sachsenmaier, Rudi Wild
Soldateninspektion
Ulrich Kolt, Herbert Seidenspinner
Souffleusen
Martina Essig, Ulrike Karius, Gabriele Karius

PERSONEN

Karl der Siebente, König von Frankreich Fritz Müller
Königin Isabeau, seine Mutter
Bernadette Kölmel
Agnes Sorel, seine Geliebte
Barbara Kühn, Elisabeth Hug
Philipp der Gute, Herzog von Burgund
Sigmund Wild
Graf Dunois, Bastard von Orléans
Gerhard Franz Brucker
La Hire
Kurt Tüg
Du Chatel
Peter Mauterer, Herbert Kölmel
Erzbischof von Reims
Lothar Spindel
Chatillon, ein burgundischer
Ritter Johann Kühn
Raoul, ein lothringischer Ritter
Uwe Großmann, Martin Kühn
Feldherr der Engelländer
Peter Selbach
Lionel
Michael Dittrich, Michael Kühn
Fastolf
Paul Maier, Gerold Baumstark
Montgomery, ein Walliser Markus Wild, Martin Kühn
Ratsherren von Orléans Bruno Gallion, Gerold Baumstark, Heinz-Peter Löffler
Ein englischer Herold Holger Speck, Matthias Götz
Thibaut d’Arc, ein reicher Landmann Hannes Beckert
Margot Tina Kalkbrenner, Steffi Bauer
Louison Ulrike Karius, Sibylle Schäfer
Johanna Elisabeth Haußer
Etienne Walter Dühlmann, Kurt Rastetter
Claude Marie Bernd Kessler
Raimond Michael Kühn, Walter Kühn
Bertrand, ein anderer Landmann Werner Sachsenmaier, Rudi Wild
Die Erscheinung eines schwarzen Ritters Horst Herrmann, Claus Becker
Köhler Erhard Göhringer, Werner Sparka
Köhlerweib Erika Späth, Martina Essig
Englischer Soldat Matthias Götz, Holger Speck

Chor, Volk, Soldaten, Tänzerinnen und Tänzer, königliche Kronbediente, Bischöfe, Mönche, Marschälle, Magistratspersonen, Hofleute und andere stumme Personen im Gefolge des Königszugs – Die Spielergemeinschaft der Volksschauspiele Ötigheim

Pressestimmen

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