Götz von Berlichingen

In Ötigheim erschallt 1979 wieder Götzens Gruß: Goethes Götz von Berlichingen steht nach nur drei Jahren wieder auf dem Spielplan. Darsteller des Mannes mit der eisernen Hand ist Horst Herrmann. Hannes Beckert spielt den Hauptman der kaiserlichen Soldaten, Peter Selbach den schwächlichen Höfling Weislingen und Lothar Spindel den weinlüsternen Abt von Fulda.

Handlung

Götz von Berlichingen, der edle Ritter, den die Fürsten hassen und an den sich die Bedrängten wenden, liegt in Fehde mit dem Bischof von Bamberg. Es gelingt ihm, den Berater des Bischofs, seinen alten Jugendfreund Adalbert von Weislingen gefangen zu nehmen und ihn auf seine Seite zu ziehen. Zudem verlobt sich Weislingen mit Götzens Schwester Maria. Die Harmonie scheint hergesstellt – bis Weislingen hört, dass sich Adelheid von Walldorf, ein Engel in Weibesgestalt, in Bamberg aufhält. Weislingen kehrt zurück und ist von Adelheid derart eingenommen, dass er sie heiratet. Maria ehelicht indes Franz von Sickingen, der Götz mehr als einmal aus einer misslichen Lage befreit. Als Götz jedoch die Leitung eines Bauernsaufstandes übernimmt, kann auch Sickingen das Unglück nicht mehr verhindern. Er stirbt einsam in Gefangenschaft.

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