Im weißen Rössl

Zugpferd des Theatersommers 1978 ist Ralph Benatzkys dreiaktiges Singspiel Im weißen Rössl, das schon vor Beginn restlos ausverkauft ist. Die Rössl-Wirtin Josepha spielt Bertl Kühn, den Leopold gibt Gerhard F. Brucker. Die musikalische Leitung liegt in den bewährten Händen von Rudi Kühn, Regie führt Horst Herrmann.

Handlung

Im Hotel Zum weißen Rössl ist Hochsaison – das Personal ist überfordert, Zahlkellner Leopold beruhigt die unzufriedenen Gäste. Weniger kommt sein Charme allerdings bei seiner Chefin Josepha Vogelhuber an, die erglühend vereehrt. Diese wiederum ist verliebt in den Stammgast Dr. Otto Siedler, einen Berliner Rechtsanwalt, der bei seiner Ankunft aufs herzlichste von ihm begrüßt wird. Die Ankunft des Herrn Dr. Siedler wird aber auch nicht nur von Leopold ungern gesehen: Fabrikant Wilhelm Giesecke, ebenfalls Hotelgast, hat gegen den Anwalt einen Prozess verloren. Was seine Tochter Brigitte nicht daran hindert den Avancen des Juristen nachzugehen. Es entwickelt sich ein turblentes Verwirrspiel, an dessen Ende Leopold dann doch noch ans Ziel kommt…

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