Schwarzwaldmädel

Erstmals in der Geschichte der Volksschauspiele wird mit Leon Jessels Schwarzwaldmädel eine Operette in Ötigheim aufgeführt. Regisseur Horst Herrmann nimmt die Herausforderung an und in der Tat wird die Inszenierung ein volle Erfolg. „Gesanglich leisten die tüchtigen Ötigheimer Amateure unter der musikalischen Leitung von Rudi Kühn Beachtliches.“ Wichtige musikalische Beiträge liefern der Mandolinenverein Ötigheim, der Männdergesangsverein, der Gesangsverein Liederkranz und der Musikverein Ötigheim.

Handlung

Im Schwarzwalddorf St. Christof bereitet sich Domkapellmeister Blasius Römer auf seinen großen Auftritt beim diesjährigen Cäcilienfest vor, als zwei Wandermusikanten erscheinen und bei ihm um Quartier bitten. Bei den beiden handelt es sich um die Berliner Hans und Richard, die auf der Flucht vor Hans’ nervender Verehrerin Fräulein Malwine von Hainau sind. Die jedoch ist ihnen nachgereist. Um auf dem Fest mittanzen zu können, leiht sie sich beim Domkapellmeister eine Tracht aus und besteht darauf, dass auch das Bärbele, seine junge Magd, eine Tracht geliehen bekommt. Aus lauter Dankbarkeit gibt Bärbele dem alten Kapellmeister einen Kuss, der diesen als versteckten Liebesbeweis wertet und beschließt, nach dem Fest um ihre Hand anzuhalten. Malwine versucht nun Hans eifersüchtig zu machen, in dem sie mit Richard flirtet, Hans kontert mit einer Romanze mit Bärbele. Auf dem Volksfest münden alle Liebeswirren in einer fulminanten Rauferei.

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