Götz von Berlichingen

Goethes Götz von Berlichingen feiert am 10. August 1974 unter der Regie von Kurt Müller-Graf Premiere in Ötigheim. Die Rolle der Adelheid spielt Beatrix Kühn, Weislingen ist Willi Panter, Gottfried Nold spielt den Bischof von Bamberg und Horst Herrmann ist als Götz zu sehen.

Handlung

Götz von Berlichingen, der edle Ritter, den die Fürsten hassen und an den sich die Bedrängten wenden, liegt in Fehde mit dem Bischof von Bamberg. Es gelingt ihm, den Berater des Bischofs, seinen alten Jugendfreund Adalbert von Weislingen gefangen zu nehmen und ihn auf eine Seite zu ziehen. Zudem verlobt sich Weislingen mit Götzens Schwester Maria. Die Harmonie scheint hergestellt – bis Weislingen hört, das sich Adelheid von Walldorf, ein Engel in Weibesgestalt, in Bamberg aufhält. Weislingen kehrt zurück und ist von Adelheid derart eingenommen, das er sie heiratet. Maria ehelicht indes Franz von Sickingen, der Götz mehr als einmal aus misslicher Lage befreit. Als Götz jedoch die Leitung eines Bauernaufstandes übernimmt, kann auch Sickingen das Unglück nicht mehr verhindern. Götz stirbt in Anwesenheit seiner Frau und seiner Schwester in Gefangenschaft.

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