Die Jungfrau von Orléans

Friedrich Schillers Jungfrau von Orleans begeistert 1972 unter der Regie von Kurt Müller-Graf einmal mehr die Massen in Ötigheim. Rund 50.000 Zuschauer sehen das Stück. 300 Personen wirken auf der Bühne mit. Die Spielleitung übernimmt Willi Panter, das Bünenbild gestaltet Karl Kühn. In der Hauptrolle sind Sibylle Armbruster und Ingeborg Storck zu sehen.

Handlung

Frankreich steht kurz vor der Einnahme durch die Engländer, Paris ist erobert, die Lage aussichtslos. Der schöngeistige Dauphin von Frankreich, Karl VII., aber will lieber auf den thorn verzichten, als in den Krieg zu ziehen. Da fühlt sich ein BAuernmädchen durch eine göttliche Erscheinung vernalsst, Frankreich zu retten. Johanna kann die zunächst aussichtslose Schlacht vor Orleans zugunsten der Franzosen entscheiden. Fortan reißt sie die französische Streitmacht in vernichtenden Begeisterungsstürmen mit sich. Generäle halten um ihre Hand an, doch Johanna weißt alle zurück, da sie ihrem Gelübde entsprechnd glaubt, nur als reine Jungfrau siegreich sein zu können. Bei einem Zweikämpf mit dem englischen Feldherren Lionel verliebt sie sich aber doch. Gleichzeitig spürt sie, dass sie ihr Gelübde bricht, wenn sie ihren Gefühlen nachgibt. Bei den Krönungsfeierlichkeiten wird sie von ihrem eigenen Vater beschuldigt mit dem Teufel im Bunde zu stehen. Unfähig sich zu verteidigen gerät sie in Gefangenschaft der abtrünnigen Königinmutter, wo sie während einer Aussprachemit Lionel ihre Fassung wieder gewinnt. Johanne belauscht ein Gespräch über die geplante Gefangenschaft Karls VII. Ihr gelingt die Flucht. Die erfolgreiche siegreiche Schlacht bezahlt sie mir ihrem Leben.

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