Die Jungfrau von Orléans

Die Jungfrau von Orléans (Regie: Franz Kölmel) wird 1956 und 1957 zu einem großen Erfolg. Rosemarie Reymann spielt die Hauptrolle der Jeanne d’Arc. Sie arbeitete zuvor am Badischen Staatstheater Karlsruhe und wechselte später an das Nationaltheater Mannheim.

Handlung 

Frankreich, 1430. In Paris regiert ein Engländer als König. Karl, der Dauphin, steht von seiner Mutter, Königin Isabeau, verlassen da und will auf den französischen Thron verzichten. Da erreicht ihn die Nachricht, eine behelmte Jungfrau habe in einer Schlacht bei Orléans das französische Heer, ohne einen Mann zu verlieren, erfolgreich gegen die Engländer geführt. Johanna erscheint am Hofe Karls und erzählt von ihrer Berufung: die Heilige Mutter Gottes sei ihr erschienen und habe ihr befohlen, Frankreich von den Engländern zu befreien. Erneut triumphieren sie und das Heer über die Engländer; Karls Stern steigt wieder.

Johannas Siege jedoch hängen von ihrer Jungfräulichkeit ab. In der Schlacht trifft sie im Zweikampf auf den englischen Feldherrn Lionel. Sie kann ihn nicht töten – sie liebt ihn. Da sie damit ihr Gelübde gebrochen hat verliert sie ihre Kraft, wird verlassen, verbannt und als Hexe gefangengenommen. Ein weiteres Mal steht sie Lionel gegenüber, doch jetzt widersteht sie der Verlockung und sagt sich von ihm los. Im Kerker hört sie, dass die Sache für die Franzosen fast verloren ist. Sie fleht zu Gott, die Ketten fallen. Sie stürmt in die alles entscheidende Schlacht, siegt und stirbt.

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