Der junge König

Raoul Konens Tragödie in fünf Akten Der junge König erfreut 1951 die Besucher der Volksschauspiele Ötigheim.

Handlung

Nach der anfänglich siegreichen Schlacht bei Scurcola huldigen die Freunde und Kampfgenossen ihrem neuen König für Konradin. Aber Marschall Kroffs Befürchtungen erfüllen sich und die scharen Anjous brechen aus dem Hinterhalt hervor. Nur mit Mühe entkommen Konradin und seine Freunde. Sie finden unerkannte Unterschlupf auf dem in der Nähe des Meeres gelegenen Schloss des Grafen Frangipani, eines Lehemannes Anjous, und werden von Lucia, der Tochter des Schlossherren empfangen. Konradin entbrennt in heftigster Liebe zu Lucia. Den Rat seiner Freunde, einene gegebene Gelegenheit zur Flucht zu nutzen, schlägt er verblendet ab. So erfüllt sich sein Schiksal; er fällt in die Hände seiner Feinde. Anjou betreibt mit allen Mitteln die Vernichtung des verhassten Gegners, Konradin wird zu Tode verurteilt. Die Mutter Konradins, dir vor dem Gericht in Neapel erscheinen möchte, um ihrem Sohn zu helfen, wird von Anjou mit dem Versprechen abgeschoben, ihr den geliebten Sohn bei Sonnenuntergang am Nodtor Neapels zu übergeben. Anjou beschleunigt die Vollsteckung, Konradins Mutter Königin Elisabeth kann ihren Sohn nur noch als Leichnam entgegen nehmen. Anjou verfällt ob seiner Tat in Wahnsinn.

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