Der Alpenkönig und der Menschenfeind

Mangels nötiger Vorbereitungszeit wird im Sommer 1934 das romantische Bühnenstück Der Alpenkönig und der Menschenfeind aus der Feder des Wiener Possenmeisters Ferdinand Raimund als eine Art Notbehelf aufgeführt – mit geringem Erfolg.

Handlung

Herr von Rappelkopf, seines Zeichens reicher Gutsbesitzer, hat tiefen Hass auf die Menschen entwickelt: Er tyrannisiert seine Familie und seine Dienerschaft. Im fanatischen Wahn, seine Familie schmiede ein Mordkomplott gegen ihn, flieht er in den Wald. Dort begegnet dem Menschenfeind der Alpenkönig, der Herrscher der Berge. Der inszeniert einen wahnwitzigen Körpertausch und Rappelkopf wird zum Blick auf das eigene Spiegelbild gezwungen. Mit der Feststellung, welch schauderhafter Mensch ihm in seinem Spiegelbild begegnet beginnt er sich, vor sich selbst zu fürchten – und beschließt sich zu ändern…

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