Wilhem Tell

Nachdem Paradies und Brudermord im Jahr zuvor nicht den erhofften Erfolg gebracht hatte, griff man 1920/21 wieder auf Wilhelm Tell zurück, der seine alte Anziehungskraft nicht verloren hatte und wieder mehr Zuschauer in die Freilichtbühne zog.

Handlung

Die Schweizer leiden unter der willkürlichen Herrschaft der Landvögte, allen voran unter Reichsvogt Herrmann Geßler. Höhepunkt der Schikane ist ein Hut, dem die Unterdrückten ihre Reverenz erweisen müssen. Als Wilhelm Tell, ein unbescholtener Privatmann, das Gebot missachtet, zwingt ihn Geßler, einen Apfel vom Kopf seines Sohnes zu schießen. Tell gelingt der Schuss. Er wird dennoch verhaftet, kann sich aber bald befreien und erschießt Geßler in der hohlen Gasse bei Küssnacht. Die Schweizer sind frei und erfüllen damit den feierlichen Schwur, den sie einander auf dem Rütli geleistet haben.

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