Wilhelm Tell

Nachdem Elmar zu einem Einbruch der Zuschauerzahlen geführt hatte, griff man 1913/1914 wieder auf Wilhelm Tell zurück. 1913 wurde mit über 100.000 Zuschauern zu einem Rekordjahr. Sicherlich hätte man diesen Rekord 1914 noch überboten, wenn die Spielzeit wegen dem Ausbruch des 1. Weltkrieges bereits nach der dritten Aufführung abgebrochen worden wäre. Die ersten Ötigheimer Spieler erhalten ihre Stellungsbefehle. Bis kurz vor Kriegsende ruhen die Spiele in Ötigheim.

Handlung

Die Schweizer leiden unter der willkürlichen Herrschaft der Landvögte, allen voran unter Reichsvogt Herrmann Geßler. Höhepunkt der Schikane ist ein Hut, dem die Unterdrückten ihre Reverenz erweisen müssen. Als Wilhelm Tell, ein unbescholtener Privatmann, das Gebot missachtet, zwingt ihn Geßler, einen Apfel vom Kopf seines Sohnes zu schießen. Tell gelingt der Schuss. Er wird dennoch verhaftet, kann sich aber bald befreien und erschießt Geßler in der hohlen Gasse bei Küssnacht. Die Schweizer sind frei und erfüllen damit den feierlichen Schwur, den sie einander auf dem Rütli geleistet haben.

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