Wilhelm Tell

Am 3. Juli 1910 gelang mit Schillers Wilhelm Tell der große Durchbruch. Sowohl die Zuschauer, als auch die weit angereiste Presse waren voll des Lobes über die Leistung der Ötigheimer Laiendarsteller. Sogar der damalige Großherzog Friedrich II. und Großherzogin Hilda besuchten eine Aufführung des Wilhelm Tell. Insgesamt 16 Vorstellungen waren nötig, um dem Besucherandrang wenigstens halbwegs gerecht zu werden. 40.000 Zuschauer sehen die Vorführungen. Gespielt wird sonntags aber auch an Feiertagen. Die ursprünglich eingeplante Aufführungspause Ende Juli, der Feldgeschäfte wegen, wird aufgrund des enormen Erfolgs aufgegeben. Die umjubelte Besetzung: Gregor Kühn als Wilhelm Tell, die Rolle des Geßlers überträgt Saier dem Hirschwirt Josef Kölmel und die erst 17-jährige Lina Weingärtner gibt die Berta von Bruneck.

Bei der zweiten Aufführung des Jahres sind Großherzog Friedrich II. und Großherzogin Hilda anwesend. Damit verbunden ist die offizielle und gesellschaftliche Anerkennung.

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