ORSO – Verdi Reqiuem

ORSO ganz klassisch!

dsc_9146Schon seine Zeitgenossen sprachen von Giuseppe Verdis Messa da Requiem als einer Oper in liturgischem Gewand, ob seiner großen Bandbreite an fein ineinander gewobener, musikalischer Emotion und Konstruktion, mit innigem Sologesang und virtuosen, werkbestimmenden Chorfugen. 2017 wird sie erstmals auf Deutschlands größer Freilichtbühne erklingen. ORSO, beim Volksschauspiel-Publikum durch die Rock Symphony Night bestens bekannt präsentiert sich damit erstmals ganz klassisch auf Ötigheimer Boden und bringt einen größeren Chor und gefeierte Opernsolisten mit.

Giuseppe Verdi beherrschte 50 Jahre lang ohne nennenswerte Konkurrenz den Opernbetrieb in Italien. Bereits mit seinen Frühwerken verdrängte er Bellini und Donizetti von den Spielplänen. Diese Monopolstellung sollte er bis zu seinen späteren Werken Otello (1887) und Falstaff (1893) behaupten. Der eigentliche Beginn seiner Karriere ist mit Nabucco (1842) zu setzen, mit dessen triumphalem Erfolg Verdi schlagartig über die Grenzen Italiens hinaus bekannt wurde. Die folgende Auftragswelle führte dazu, dass er auch in London und Paris Fuß fassen konnte. Sein durchschlagender Erfolg ist fest mit einem Operntyp verankert, der durch gewaltige Chorszenen und eine breit angelegte Orchestrierung gekennzeichnet ist. Neben seinem reichen Bühnenschaffen umfasst sein Werkverzeichnis nur wenige rein symphonische Werke, darunter das anspruchsvolle Streichquartett e-Moll (1973) und die weltberühmte und die nun 2017 in Ötigheim auf dem Programm stehende monumentale Messa da Requiem (1874).

Der Vorverkauf für den Theatersommer 2017 läuft ab sofort: Online-Bestellungen sind hier möglich!