One Night of ABBA

1.600 Besucher beim Tribute Konzert

One Night of ABBA brachte den Kult auf die Ötigheimer Bühne! In einem einzigartigen, musikalischen Feuerwerk wurde die Karriere der populärsten Band der 70er und 80er Jahre zelebriert: Mit Songs wie Money, Money, Money, Mamma Mia, Thank you for the Music, Super Trouper, The Winner takes it all und einzigartigen Stimmen hauchte One Night of ABBA dem erfolgreichsten Schweden-Export aller Zeiten neues Leben ein. Glitzerklamotten, Schlaghosen, Plateauschuhe und spektakuläre Lichteffekte machten das ABBA-Feeling komplett. Eine Show zum Mittanzen, Mitsingen und Spaß haben!

Pressestimmen

Badisches Tagblatt, 11. August 2017
Schweden-Pop mit rockiger Note

In Ötigheim werden in diesem Sommer die populären Musikstars der 70er und 80er Jahre gefeiert: Gleich auf die vielbejubelte Queen Night ist die ABBA-Nacht gefolgt mit moderner, poppig-bunter Lichtshow und einem Party-Hit nach dem anderen. Die Gruppe aus Leipzig, stilecht gekleidet in Schlaghosen und Glitzerdress auf halsbrecherischen Plateausohlen, holt die Besucher in der nur halb besetzten Freilichtbühne auch bei Dauerregen gleich mit Mamma Mia von den Sitzen.
Die ABBA-Fans sind willig, das Pop-Feuer allerdings lodert eher verhalten bei dieser Nostalgie-Revue. Der Segen von Agnetha, wie vor zwei Jahren, als eine exzellente ABBA-Coverband aus Schweden bei den Volksschauspielen für Dauerschwung in den Hüften der Zuschauer sorgte, schwebt diesmal nicht über dieser musikalisch und gesanglich sauberen, aber tänzerisch eher asynchronen Produktion.
One Night of ABBA will den gut 40 Jahre alten Mythos in die heutige Zeit führen – das allerdings ist längst durchs ABBA-Musical gelungen, wofür Benny Andersson und Björn Ulvaeus ihre Songs selbst schon neu gemischt haben. Der Schweden-Pop ist ein nimmermüder Publikumsrenner, davon profitiert auch die Ötigheimer Tribute-Show. Die Wunschnummern werden hier mit rockiger Note angereichert. In Mamma Mia schleicht sich der berühmte E-Gitarrenriff von Deep Purples Smoke On The Water ein. Pink Floyd steht Pate bei Money, Money, Money. Der Sound ist kraftvoll, verstärkt durch die harten Beats von Drummer Mario Kny und den Bass von Jan-Peter Lencer. Die ABBA-Parts sind mit zwei Sängerinnen besetzt, die stimmlich gut harmonieren: Rebecca Glantz, die die Vocals von Agnetha übernommen hat, und Daniela Manske in der tieferen Stimmlage von Anni-Frid -am Piano gibt Jens Kaufmann die Richtung auch moderierend vor, Mario Fischer ergänzt die Gruppe an der E-Gitarre.
Sie punkten mit unbändiger Spielfreude, auch wenn die Arrangements nicht so variabel wie bei ABBA kommen, der Rhythmus oft zu gleichbleibend ist, sich eine gewisse Einheitsharmonik einschleicht – die zusammen mit dem forcierten Animationsprogramm der Gruppe alles in allem an eine nette Show aus der Urlaubs-Unterhaltungsmusik erinnert. (Christiane Lenhardt)

Badische Neueste Nachrichten, 11. August 2017
Tribute-Konzert lockt eingefleischte ABBA-Fans

Eines ist klar: Das ganz besondere Flair der größten Freilichtbühne Deutschlands hat es den beiden Damen im Regenjacken-Partnerlook angetan. Aus diesem Grund pilgern Margit Endres und Monika Steiß jedes Jahr mehrmals gemeinsam nach Ötigheim, um sich vom rasanten Wagenrennen in Ben Hur begeistern zu lassen oder von der Zauberflöte verführt zu werden. Die stetige Abwechslung im Programm ist ihnen dabei sehr willkommen: Ötigheim muss sein! Der ganze Ort wird einbezogen, das sieht man wirklich selten! An diesem Abend lockte sie das eigens für Ötigheim arrangierte Tribute-Konzert One Night of Abba in das Tell-Dorf. Die Karten von Monika waren ein Highlight unter Margits Weihnachtsbaum. Mit reichlich Vorfreude und als eingefleischte Abba-Fans der ersten Stunde nahmen die beiden Freundinnen auch die umständliche Anreise mit Bahn und Bus von Karlsruhe über Rastatt nach Ötigheim gerne in Kauf, um ihre Lieblingstitel live zu hören. So konnten sie sich die Autokolonne vor dem Parkplatz der Freilichtbühne ersparen, auf dem sich Kennzeichen aus dem Ortenaukreis ebenso tummelten, wie aus Hessen und der Pfalz.
Wir kennen uns schon ewig, wohnen sogar im gleichen Haus und singen in unserem Chor schon mal den einen oder anderen Abba-Song – wir machen einfach alles zusammen erklärt Margit. Gemeinsamer Urlaub oder Musical- und Konzertbesuche sind da selbstverständlich. Abba gehört für uns zum Leben, fügt Monika hinzu. Und gemeinsam schüttelten sie in der 13. Reihe die Köpfe über jeden, der bei dieser gut gelaunten Musik auf den mit über 2 000 Gästen gefüllten Rängen bis zur Pause noch still sitzen konnte. Die Band ist wirklich locker und aus jeder Situation machen die was, trotz Ötigheimer Regen! Man merkt, dass der Spaß im Vordergrund steht. Und der Schlagzeuger ist genial!
Am meisten freuten sich die beiden auf ihre Lieblingssongs nach der Pause: Thank You For The Music und Mamma Mia. Bei einem Titel der schwedischen Popband sind sich Margit Endres und Monika Steiß ohnehin einig: Wer bei Dancing Queen nicht aufspringt, kann daheimbleiben. (Elisa Walker)

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