Marshall & Alexander

7.500 Besucher bei Melodien aus aller Welt

Über 20 Jahre stehen Sie jetzt gemeinsam auf der Bühne – Marc Marshall und Jay Alexander können auf zahlreiche Fernsehauftritte, unzählige umjubelte Liveshows, goldene CD’s und eine große Fangemeinde blicken. Diese pilgert jedes Jahr gerne zu den Konzerten im Wohnzimmer der Künstler, auf Deutschlands größter Freilichtbühne. Auch 2018 hatten die beiden Ausnahmesänger für drei Sommerabende unter freien Himmel ein ganz besonderes Programm zusammengestellt: Musikalisch ging es einmal rund um den Erdball.

Mit dem neuen Programm Melodien aus aller Welt widmen sich Marc Marshall und Jay Alexander den musikalischen Perlen aus Ländern wie Frankreich, Italien, Spanien, Mexiko, den USA, Irland und Deutschland. Natürlich wurden die landestypischen Klänge einfühlsam und effektvoll von Frank Lauber (Musikalischer Leiter) und seinem wie immer aus fantastischen Musikern bestehenden Ensemble arrangiert.

Die beiden Vollblut-Entertainer Marc Marshall und Jay Alexander sind Garanten, die Konzerte zu unvergesslichen Erlebnissen werden zu lassen. Ihre Passion ist und bleibt das Live-Erlebnis. Bei den Konzerten erzeugt der Zusammenklang der Stimmen immer wieder Gänsehaut. Das bestätigt auch der große Zuspruch von Fans, die mittlerweile aus ganz Europa nach Ötigheim pilgern. Gerade in einer Zeit, in der sich die Welt dramatisch verändert, können wir mit Musik alle Grenzen sprengen und den Reichtum unterschiedlicher Kulturen mit unseren Stimmen feiern. Natürlich verändert Musik die Welt nicht, aber für einige Momente kann sie befrieden, Harmonie stiften und verbinden, so Marc Marshall. Und Jay Alexander ergänzt euphorisch: Wer uns kennt, weiß, wie sehr wir es lieben, immer wieder neue Dinge auszuprobieren. Und gerade die internationale Folklore hat so viele Herausforderungen, die uns als Duo wieder neue Klangfarben abverlangen.

Fotos

Pressestimmen

Badisches Tagblatt, 23. August 2018
BOTSCHAFTER DER PRÄCHTIGEN STIMMUNG

Eine herrlich laue Sommernacht vor romantischer Kulisse, besser hätten es Marshall und Alexander nicht treffen können, um das Publikum mitzunehmen. Dieses Jahr auf Die große musikalische Weltreise, einmal von Europa über Australien, Afrika und Israel bis in die USA. Damit verbanden Marc Marshall und Jay Alexander, die seit 2001 jeden Sommer auf der Freilichtbühne Ötigheim zu Gast sind, ein Anliegen. Musik sei die Botschaft für ein harmonisches Zusammenleben auf diesem Planeten und könne für einen kleinen Moment Frieden schaffen, sagten die beiden Sänger.
In Ötigheim war die Stimmung wie jedes Jahr nicht nur friedlich, sondern prächtig. Gut gelaunt machten Marshall und Alexander aus der Vorderbühne ihr Wohnzimmer, in dem sie zwischen den Stücken munter plauderten. Dabei wurden sie wieder von den Musikern um Frank Lauber unterstützt, die nicht nur mit allen musikalischen Wassern gewaschen sind, sondern auch jeden Blödsinn mitmachen. Selbst wenn das bedeutet, alberne mexikanische Hüte zu tragen und als Gitarrist unbeirrt immer dieselben Akkorde zu wiederholen, während Marshall und Alexander ihren Einsatz verpassen, weil eine leibhaftige Küchenschabe überraschend ihren Auftritt hat – und das bevor sie als La Cucaracha in der Zugabenrunde besungen wird. Auf so eine ungeplante Situation reagiert das Duo erfrischend spontan.
Die entspannte Atmosphäre und die Spontaneität der Sänger und Musiker machen aus ihren Sommerauftritten in Ötigheim jedes Mal etwas Besonderes. Ihre mitreißende Interpretation von bekannten und auch unbekannten Liedern bringen die Zuhörer im Nu dazu, mitzusingen und mitzuklatschen. Dazwischen streuen Marshall und Alexander immer wieder ruhige, romantische und nachdenkliche Stücke. So stellte das sanfte schwedische Volkslied Ack Värmeland, du sköna einen schönen Kontrast her zu Granada, dem Bravourstück für Tenöre, das Jay Alexander strahlend sang. Amazing Grace steigerten die Sänger und die Band zu einer ausgesprochen stimmungsvollen Nummer, abgerundet durch das fulminante Saxofon-Solo von Frank Lauber.
Weiße Tauben gelten als Symbol des Friedens. Auf Spanisch heißt die Taube La Paloma, und von dem schon 1880 komponierten Lied mit diesem Titel gibt es inzwischen unzählige Fassungen. Jay Alexander bestach in der Wiedergabe von La Paloma durch seine kultivierte Stimmführung und das schöne Timbre seiner Stimme. Bariton Marc Marshall interpretierte das Stück überzeugend im Stil französischer Chansonniers und beherrscht auch mühelos den Stil von US-Stars der 1950er und 60er Jahre.
Als ausdrucksvolle Künstler zeigten sich Marc Marshall in seiner gefühlvoll gestalteten Version des irischen Klassikers Danny Boy und Jay Alexander in der intensiv gesungenen Wiedergabe von Am Brunnen vor dem Tore, ganz klassisch begleitet vom Pianisten Rene Krömer am Flügel. Marshall und Alexander beherrschen die Kunst, einen Bogen zwischen Ernst und irrwitziger Komik zu schlagen. Begeistert wurde ihr witziges Russland-Medley aufgenommen. Jay Alexander als Fürst Alexej Pfitzenmeieroff und Marc Marshall als betrunkener Kutscher, beide in Pelzmänteln und Pelzmützen, das war herrlich selbstironisch – und die bekannten russischen Lieder wurden stimmgewaltig und temporeich gesungen.
Stilsicher zauberten die Sänger und Musiker Hawaii-Feeling auf die Freilichtbühne, und mit geschliffener Rhythmik ging es durch ein spritziges Afrika-Medley, bei dem die Zuhörer lebhaft mitmachten. Ein Hauch von Klezmer zog dank Frank Laubers Klarinettensolo durch die temperamentvolle Wiedergabe des israelischen Lieds Hava Nageela.
Natürlich war das offizielle Ende der musikalischen Weltreise der Auftakt zu den Zugaben, angefangen mit eben dem Medley aus beliebten südamerikanischen Stücken, die kurz durch eine Vertreterin der Gattung Blattidae aufgehalten wurde, dann aber eine zündende Wirkung entfaltete.
Der fröhliche, musikalisch reichhaltige Abend klang mit Hand in Hand, einer Eigenkomposition des Duos, stimmungsvoll aus. Heute Abend um 20 Uhr ist die musikalische Weltreise von und mit Marshall und Alexander noch einmal auf der Ötigheimer Freilichtbühne zu erleben. (Nike Luber)

Badische Neueste Nachrichten, 23. August 2018
REISE DURCH DIE KLANGWELTEN

Nebelschwaden hüllen die Naturbühne in ein mystisches Gewand. Das Murmeln in den Sitzreihen verstummt, als die eindrucksvolle mittelalterliche Kirchenkulisse zu strahlen beginnt, denn Marshall und Alexander treten durch das Tor. Endlich sind sie wieder in ihr Wohnzimmer zurückgekehrt.
Marc Marshall und Jay Alexander luden erneut zu drei Abenden in die Ötigheimer Freilichtbühne ein. 7 500 Fans ließen sich das musikalische Spektakel unter dem Titel Melodien aus aller Welt nicht entgehen. So auch Christina Pfuhl, ein Fan der ersten Stunde, die seit zehn Jahren regelmäßig aus Erfurt anreist, um alle drei Konzertabende aus der ersten Reihe zu genießen. Am schönsten ist es, wenn sie ihre unterschiedlichen Stimmen gemeinsam erklingen lassen – ein herrlich harmonischer Kontrast verriet sie im BNN-Gespräch. Der mehrstimmige Gesang steht auch in diesem Jahr im Fokus, denn Harmonie wird im neuen Programm großgeschrieben. Die 20 ausgewählten Stücke kommen aus allen Teilen der Erde. Die Entertainer stellten sich dabei der Herausforderung, in weniger vertrauen Sprachen zu singen. An diesem Abend erklangen nicht nur Lieder auf Deutsch und Englisch, sondern auch auf Russisch, Hebräisch, Italienisch, Schwedisch, Spanisch, Französisch und sogar Maori.
Die universelle Sprache Musik soll die Botschaft für ein harmonisches Zusammenleben vermitteln. So stieg das Duo mit Freedom Around The World in das Thema ein. Als eines der vielen Highlights des Abends folgte La Paloma. Seit 1880 ist der Welthit das Symbol für Völkerverständigung. Kaum ein anderer Titel wurde so oft in andere Sprachen übersetzt. Marshall und Alexander ließen die verschiedenen Interpretationen erklingen. Mit Querflöte und Akkordeon von der Habanera zum Seemannslied bis hin zum Popsong, wusste auch die erstklassige achtköpfige Band unter ihrem Musikalischen Leiter Frank Lauber das Publikum mitzureißen. Frisch arrangiert erhielten auch die anderen folkloristisch geprägten Stücke ihre landestypischen Klänge.
Herrlich sphärisch wurde es bei Scarborough Fair, das für Jubelrufe sorgte. Natürlich gab es auch ein paar Soloschmankerl für die Fans: Alexander brillierte beim Tenorklassiker Granada und entführte in die ungeahnten Höhen von Am Brunnen vor dem Tore. Dramatisch-schön inszeniert und einfühlsam gesungen ließ Bariton Marshall mit Danny Boy die inoffizielle Hymne Irlands erklingen. Doch ein hautnahes Live-Erlebnis mit Marshall und Alexander wäre nicht, was es ist, wenn sie das Publikum nicht einbeziehen würden. Mitmachen, mitsingen und mittanzen ist ausdrücklich erlaubt! Amazing Grace ließ die Zuhörer zu einem textsicheren Chor werden. Doch die variationsreichen Medleys aus Nord- und Südamerika, Afrika sowie Russland ließen schließlich alle aufspringen.
Das Gesangsduo ist immer für eine Überraschung gut. Deshalb traten sie als ihre eigenen Ehrengäste auf, in Pelzmänteln mit russischem Akzent und Klischee-Wodka an den Lippen. So dirigierten sie die Massen und trieben die Stimmung gemeinsam mit der Band zu Kalinka auf die Spitze, um begeisterte Spasiba!-Rufe aus dem Publikum zu ernten. Noch schneller ging es nur bei Hava Nagila zu, mit dem man zielsicher und gut gelaunt auf das große Finale zusteuerte: Der große Marshall & Alexander-Klassiker Hand In Hand wurde in verschiedenen Sprachen interpretiert und Arm in Arm schunkelnd als Höhepunkt der musikalischen Weltreise gefeiert. (Elisa Walker)