Blasmusikgipfeltreffen

Egerländer und Oberkrainer in Ötigheim

Blasmusik mit Herzblut und Leidenschaft, das ist das Motto von Ernst Hutter & Die Egerländer Musikanten, das Original. Nicht umsonst wird das Ensemble als erfolgreichstes Blasorchester der Welt betitelt: Seit über 60 Jahren begeistert es die Zuschauer mit seinen virtuosen Klängen. Seit nunmehr 15 Jahren wird das einst von Ernst Mosch gegründete Orchester erfolgreich von Ernst Hutter in die Zukunft geführt.

Die jungen Musiker um Saso Avsenik und seinen Original Oberkrainer führen das Erbe des Altmeisters Slavko Avsenik mit neuem Esprit und Virtuosität fort. Dem Enkelsohn Saso Avsenk ist es gelungen die besten Musiker aus Slowenien für dieses Erbe zu begeistern. Seit Jahren Touren sie erfolgreich durch ganz Europa.

Das Beste was die Blasmusik zu bieten hat war am 13. August 2019 zu Gast auf Deutschlands größter Freilichtbühne. und wurde von über 2.000 Fans gefeiert.

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Pressestimmen

Badisches Tagblatt, 15. August 2019
GIPFELTREFFEN AUF DEM TELLPLATZ

Die Egerländer Musikanten um Ernst Hutter und Saso Avseniks Oberkrainer haben am Dienstagabend den Reigen der Gastspiele bei den Volksschauspielen Ötigheim eröffnet. Als Gipfeltreffen der Volksmusik war das Konzert auf der Freilichtbühne angekündigt worden. Für 2300 Besucher wurde es mit drei Stunden abwechslungsreicher Darbietungen ein Erlebnis, das sie mit Jubelrufen und stehenden Ovationen feierten. Die Hommage des siebenköpfigen slowenischen Ensembles und des brillanten Egerländer Orchesters an ihre Urväter Slavko Avsenik und Ernst Mosch lieferte eingängige handgemachte Musik, die in der Abwechslung und schließlich im Zusammenspiel prächtig harmonierte.Als Anheizer hatte eine kleine Besetzung der Egerländer mit Alexander Wurz aus der Region gesorgt und für Saso Avsenik aus Slowenien den Weg geebnet, den Enkel von Slavko Avsenik. Dessen Septett lieferte im Stil von Straßenmusikanten deutsche Texte zu Karawanken-Klängen, eine Parade von Titeln fürs Herz bis hin zu Walzer und Polka zum Mitklatschen. Es ist so schön, ein Musiker zu sein, Slowenien, mein Heimatland, Ja, ja die Frauen oder Das Wirtshaus an der Drau wurden von einem Gesangsduo unterstützt. Und während Saso Avsenik meisterlich sein Akkordeon beherrschte, zauberte Vater Gregor Avsenik auf seiner Gitarre – ein umjubelter Auftritt.Da wollten das Erfolgsorchester der Egerländer nicht nachstehen und zog unter der Überschrift Musikantenstolz alle Register musikalischen Könnens. Orchesterleiter Hutter sagte deutlich, dass man stolz darauf sei, die Tradition des 1999 verstorbenen Ernst Mosch weiterzuführen. Und so erklang der typische Egerländer Orchesterklang des „erfolgreichsten Blasorchesters der Welt“.Ernst Hutter, der selbst zum Tenorhorn griff, hatte zum 20. Todesjahr von Ernst Mosch ein gebührendes Programm zusammengestellt. In den Reihen der Spitzenmusiker: Der Rastatter Oswald Windrich mit seiner F-Tuba. Erfrischend: Das Gesangsduo Katharina Praher und Nik Loris. Butterweich wurde Der Kesselflicker serviert, viel Spielfreude bei der Egerländer Festtagspolka gezeigt und Ernst Moschs Böhmisches Gold präsentiert. Bei Memory Ernst Mosch und Trompetensterne überraschte Hutter mit einem voluminösen jazzigen Bigband-Sound, der die ganze Bandbreite der Spitzenformation unterstrich. Dann, im Finale, gab es einen halbstündigen Oberkrainer-Egerländer-Block. Gemeinsam interpretierten die Musiker vor weiteren Zugaben Rauschende Birken und das Trompetenecho – finale Glanzbelege des Musikantenstolzes. (Rainer Wollenschneider)